Branchen-News

23.09.2022 | Boden / Zubehör

Proline strukturiert Vertrieb und Marketing neu

Mit einer Doppelspitze will der Profilhersteller Proline künftig die Kundenansprache effektiver gestalten. Daher hat das Unternehmen die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vertrieb und Marketing neu aufgeteilt.
Lars Arndt, aktuell schon als Verkaufsleiter für die Bereiche Fliesen und Naturstein zuständig, übernimmt in der Position des Vertriebsleiters National und International die Vertriebsverantwortung für alle...

Mit einer Doppelspitze will der Profilhersteller Proline künftig die Kundenansprache effektiver gestalten. Daher hat das Unternehmen die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vertrieb und Marketing neu aufgeteilt.
Lars Arndt, aktuell schon als Verkaufsleiter für die Bereiche Fliesen und Naturstein zuständig, übernimmt in der Position des Vertriebsleiters National und International die Vertriebsverantwortung für alle Produktbereiche des Traditionsunternehmens aus Boppard. In dieser Funktion ist ihm künftig auch der Vertriebsinnendienst zugeordnet.
Christoph Heimbach, der bisher im Rahmen einer Stabsstelle der Geschäftsführung Strategie und Sonderprojekte verantwortete, übernimmt zusätzlich die Leitung der Marketingabteilung. Heimbach ist ausgewiesener Marketingexperte und aufgrund früherer Tätigkeiten mit der Branche bestens vertraut.
»Mit dieser Doppelspitze können wir die Kommunikation zu unseren Kunden noch effektiver gestalten«, so Karl-Heinz Fiedler, Geschäftsführer und Inhaber von Proline. »Gerade in der aktuell sehr anspruchsvollen Marktsituation ist es wichtig, die Kräfte zu konzentrieren, um Fachhandel und Verarbeitern optimale Unterstützung in ihrer täglichen Arbeit zukommen zu lassen und neue Kunden zu gewinnen«, so Fiedler weiter.

23.09.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Heidelberg Materials ist der neue Name von HeidelbergCement

Das Unternehmen hat am 22. September seinen neuen Markenauftritt vorgestellt: »Heidelberg« bleibt demnach als »Synonym für Kontinuität und Marktführerschaft« bestehen. »Materials« ersetzt »Cement« und stehe für ein »innovatives Portfolio nachhaltiger und intelligenter Baustoffe sowie digitaler Lösungen«.
»Wir sind stolz auf unser Zementgeschäft, aber das Leistungsspektrum des Unternehmens geht weit über...

Das Unternehmen hat am 22. September seinen neuen Markenauftritt vorgestellt: »Heidelberg« bleibt demnach als »Synonym für Kontinuität und Marktführerschaft« bestehen. »Materials« ersetzt »Cement« und stehe für ein »innovatives Portfolio nachhaltiger und intelligenter Baustoffe sowie digitaler Lösungen«.
»Wir sind stolz auf unser Zementgeschäft, aber das Leistungsspektrum des Unternehmens geht weit über Zement hinaus. Heute, und in Zukunft noch mehr«, sagte Dr. Dominik von Achten, Vorsitzender des Vorstands. »Unsere Zukunft ist nachhaltig. Unsere Zukunft ist digital. Kundenanforderungen, Märkte und Wettbewerber verändern sich rapide. Chancen und Herausforderungen gehen über Ländergrenzen hinaus, die Kommunikation wird immer globaler. Differenzierungsmöglichkeiten entstehen. Als erstes Unternehmen weltweit wollen wir bereits 2024 CO₂-freien Zement in großem Maßstab anbieten. Die Skalierung unserer CCUS-Aktivitäten treiben wir mit Nachdruck voran: Bis 2030 werden wir mit unseren bereits gestarteten Projekten unseren CO₂-Ausstoß um 10 Mio. t reduzieren. 
Um unsere Stärken als globales Team voll ausspielen zu können, müssen wir einheitlich auftreten, handeln und mit einer Stimme sprechen. Mit unserer neuen und globalen Unternehmensmarke Heidelberg Materials geben wir unserer Transformation ein Gesicht und einen Anker. Wir treiben den Wandel hin zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung in unserer Industrie weiter voran - zum Nutzen unserer Kunden, unserer Beschäftigten, unserer Aktionäre und der Gesellschaft, in der wir leben.«

Im ersten Schritt soll das Rebranding auf Konzernebene erfolgen. Hier wird »Heidelberg Materials« als Marke sofort eingeführt. Ab 2023 sollen dann nationale und internationale Tochtergesellschaften schrittweise in »Heidelberg Materials« umbenannt werden.
Das neue Logo soll Ratio und Emotion kombinieren. Es vereine die traditionellen Werte und Zukunftsfelder des Konzerns. Neu sei die dazugehörige Bildmarke: Zwei Elemente, verbunden in einer organischen Form, stehen gemeinsam für den Anfangsbuchstaben »h« der Marke. Die größere Fläche soll ein Bauelement darstellen und für die technischen Stärken von »Heidelberg Materials« stehen. Das kleinere Element symbolisiere die Zukunftsfelder des Konzerns.
Die neue Marke soll den Anspruch transportieren, offen für Veränderungen zu sein, dabei aber nahbar und authentisch zu bleiben. Gleichzeitig soll sie unterstreichen, dass »Heidelberg Materials« ein fundamentaler Pfeiler der globalen Baustoffindustrie ist, mit einem konkreten Ziel: das erste klimaneutrale Unternehmen der Branche zu werden.

20.09.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz wird eine Europäische Gesellschaft = Societas Europaea (SE)

Die Aktionäre der Uzin Utz AG haben am 19. September auf der außerordentlichen Hauptversammlung des weltweit agierenden Komplettanbieters für Bodensysteme einem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat folgend der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft nach EU-Recht (Societas Europaea, kurz SE) zugestimmt. Die neue Rechtsform trage der internationalen Ausrichtung des Geschäfts von Uzin Utz Rechnung. An der erstmals nach zwei Jahren...

Die Aktionäre der Uzin Utz AG haben am 19. September auf der außerordentlichen Hauptversammlung des weltweit agierenden Komplettanbieters für Bodensysteme einem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat folgend der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft nach EU-Recht (Societas Europaea, kurz SE) zugestimmt. Die neue Rechtsform trage der internationalen Ausrichtung des Geschäfts von Uzin Utz Rechnung. An der erstmals nach zwei Jahren Pandemie in Präsenz durchgeführten Veranstaltung in der Ulmer Donauhalle nahmen 150 Personen teil.
Die Umwandlung soll keine Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur haben. Insbesondere werde die bestehende sogenannte dualistische Unternehmensverfassung mit der Aufteilung der Aufgaben von Vorstand und Aufsichtsrat beibehalten.
In der vorsorglich durchgeführten Aufsichtsratswahl wurden die bestehenden Aufsichtsratsmitglieder für die bisherigen Amtszeiten wiedergewählt. Im Anschluss an die außerordentliche Hauptversammlung bestätigte der Aufsichtsrat die bestehenden Vorstandsbestellungen auch für die Uzin Utz SE, sodass auch in den Gremien weiterhin Kontinuität herrscht.
Künftig werden alle Mitarbeiter aus den Konzerngesellschaften in der EU und den Vertragsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums Vertreter in ein neu eingerichtetes Europäisches Gremium entsenden können, welches in den direkten Austausch mit dem Vorstand tritt. Durch das Europäische Gremium, welches inhaltlich stark an einen SE-Betriebsrat angelehnt ist, können die Belange der Arbeitnehmerschaft insbesondere in grenzüberschreitenden Fragen deutlicher in den Fokus gerückt werden.
Julian Utz, Mitglied des Vorstands von Uzin Utz, fasst zusammen: »Wir sind davon überzeugt, dass wir in der Uzin Utz SE unsere bewährte und effiziente Corporate Governance sehr gut fortsetzen können. Die SE fördert in besonderer Weise eine offene und internationale Unternehmenskultur.« Philipp Utz, ebenfalls Mitglied im Vorstand, ergänzt: »Die Umwandlung ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen. Verbunden mit unserer auf Wachstum ausgerichteten Unternehmensstrategie »Passion« werden wir mit dieser strategischen Entscheidung das Unternehmen auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft weiter stärken.«
Die Umwandlung wird wirksam mit der Eintragung der Uzin Utz SE in das Handelsregister. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Vorgang spätestens im November abgeschlossen werden kann.

16.09.2022 | Verband

ZDB: Warnung vor Rückschritt am Bau

Die Mitte September 2022 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zeigen auf, dass die Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli im Vergleich zum Juli 2021 um 2,2 Prozent gesunken sind.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, kommentiert die Zahlen wie folgt:
»In den ersten sieben Monaten dieses Jahres erteilten die Behörden 216 425 Baugenehmigungen für Wohnungen, das sind 2,1...

Die Mitte September 2022 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zeigen auf, dass die Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli im Vergleich zum Juli 2021 um 2,2 Prozent gesunken sind.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, kommentiert die Zahlen wie folgt:
»In den ersten sieben Monaten dieses Jahres erteilten die Behörden 216 425 Baugenehmigungen für Wohnungen, das sind 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 16,1 Prozent zurück. Auch wenn bei den Mehrfamilienhäusern (+ 7,1 Prozent) die Genehmigungen zulegten: Die Lage der Bauwirtschaft wird schwieriger.
Gerade der Mittelstand, der 85 Prozent aller Wohnungen in Deutschland baut, blickt mit Sorge auf diese Zahlen. Die steigenden Energiepreise und Bauzinsen, die Inflation sowie teurer werdendes Baumaterial verunsichern Bauherren und Investoren, die Bauprojekte verschieben oder gänzlich stornieren.
Im letzten Jahr standen deutschen Bauherren insgesamt rund 10 Mrd. Euro an Förderung zur Verfügung. Im nächsten Jahr soll es für den Neubau nur noch 1 Mrd. geben.
Mehr denn je kommt es jetzt auf die Wahl der Mittel an, um das Bauen schneller und günstiger zu machen. Dazu gehört, das Baurecht der 16 Bundesländer zu harmonisieren und einfachere Bauverordnungen zu schaffen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und passgenaue Förderungen zu verankern. Ohne diese Maßnahmen werden wir einen noch stärkeren Rückgang im Wohnungsbau erleben.«

13.09.2022 | Messeartikel

»Heimtextil«: Neues Führungsteam

Die Textilmessen »Heimtextil«, »Techtextil« und »Texprocess« der Messe Frankfurt starten zukünftig unter neuer Leitung. Bettina Bär verantwortet ab dem 15. September 2022 die Leitung des Segments Heimtextilien der »Heimtextil«. Meike Kern ist in der Doppelspitze der internationalen Messe für Wohn- und Objekttextilien weiterhin für das Segment Haustextilien zuständig.
Bär folgt damit auf Sabine Scharrer, die zukünftig die Position als Show Director der internationalen Leitmessen Techtextil und Texprocess und das Brandmanagement übernimmt. Sie folgt damit auf Michael Jänecke, der ab 1. Januar 2023 in den Ruhestand geht.
Bär ist seit 2012 bei der Messe Frankfurt. In dieser Zeit fungierte sie unter anderem als Show Director im Segment der Konsumgütermessen sowie zuletzt als Show Director der Neonyt; die Messe für Mode, Nachhaltigkeit und Innovationen. Zukünftig möchte sie die Heimtextil mit neuen Ideen voranbringen, relevante Marktsegmente, darunter der Bereich Interior, Architecture und Hospitality, stärken und nachhaltige Lösungen fördern. Grundlegend sei für Bär dabei die enge Zusammenarbeit mit Branchenteilnehmern sowie Verbänden und Ausstellern auf Augenhöhe. - © Messe Frankfurt

13.09.2022 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

PCI-Gruppe: Neue Kundenansprache – keine »BAU 2023«

Die PCI-Gruppe mit ihren beiden Leitmarken »PCI« und »Thomsit« richtet die Ansprache ihrer Kunden neu aus und setzt künftig auf kleinere und zielgerichtete Veranstaltungen, die sich an aktuelle Themen und Herausforderungen anpassen.
»Unser Ziel ist es, nahe am Markt und an unseren Kunden zu sein. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die finanziellen Mittel 2023 nicht mehr für große Veranstaltungen wie beispielsweise die ›BAU‹ in München, sondern für maßgeschneiderte kleinere Events zu verwenden«, so Stephan Tschernek, Leiter Marketing PCI Gruppe.

10.09.2022 | Fachhandel / Kooperationen

Fachhandelsring verstärkt Partnerbetreuung

Mit Nicole Berkenbaum, 38, hat die Verbundgruppe Fachhandelsring (FHR) Anfang September 2022 ihr Team der FHR-Partnerbetreuung erweitert.
Berkenbaum ist ausgebildete Raumausstatterin und war insgesamt 15 Jahre beim Hammer Fachmarkt Rheda-Wiedenbrück im Innen- und Außendienst beschäftigt, bevor sie im Jahr 2016 als Bezirksleiterin im Außendienst für das Gebiet nordwestliches Niedersachsen zum Textilverlag Saum & Viebahn wechselte. Zuletzt betreute sie dort Kunden in Norddeutschland. In ihrer neuen Position wird sie für den FHR als Beraterin in der Partnerbetreuung im Norden, als auch teilweise im Osten des Landes aktiv werden. - © FHR

09.09.2022 | Wand / Fassade

DTI: »Deutschland tapeziert« geht ins vierte Jahr

Um Verbrauchern Lust auf Tapete zu machen und Fachplaner sowie Verarbeiter über Trends und Möglichkeiten zu informieren, startet die Kampagne »Deutschland tapeziert« mit den Herbsttrends unter dem Motto »Mach' die Wände« mit rund 25 Partnern ins vierte Jahr.
»Gerade in Zeiten, in denen das Konsumklima angespannt ist, müssen wir...

Um Verbrauchern Lust auf Tapete zu machen und Fachplaner sowie Verarbeiter über Trends und Möglichkeiten zu informieren, startet die Kampagne »Deutschland tapeziert« mit den Herbsttrends unter dem Motto »Mach' die Wände« mit rund 25 Partnern ins vierte Jahr.
»Gerade in Zeiten, in denen das Konsumklima angespannt ist, müssen wir als Branche handeln und gegensteuern«, sagt Wolf Kappen, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Marburger Tapetenfabrik. »Nur gemeinsam erzeugen wir ausreichend Werbedruck, um mit unseren Botschaften bei unseren Zielgruppen anzukommen«, zeigt sich auch Vanessa Nafzger, Markenmanagerin bei der MEGA, einem der führenden Großhändler in Deutschland mit großem Tapetenangebot, überzeugt.
Die Branchen-Kampagne besteht aus einer Basis-Kampagne und einem Aktionszeitraum, in dem die Partner besonders aktiv sind, den »Tapetenwochen«. Sie setzt sich aus proaktiver Pressearbeit und Social Media Maßnahmen zusammen. »Die Branchen-Kampagne hat sich in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich positiv entwickelt und die Reichweite auf den einschlägigen Social Media-Kanälen auf 25 Mio. Personen gesteigert«, heißt es hierzu vom Deutschen Tapeten-Institut.
Die nächsten »Tapetenwochen«, die im Frühjahr 2023 stattfinden, nehmen sich dem Thema »Mode und Gestaltung« an.

08.09.2022 | Fachhandel / Kooperationen

»JOKA«: Werbepartner von Eintracht Frankfurt

W. & L. Jordan ist neuer Pokalärmel-Partner von Eintracht Frankfurt. Das Logo der Marke »JOKA« ziert die Trikots der Adlerträger, die in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der UEFA Champions League antreten.
Das Eintracht-Trikot für die UEFA Champions League hat die Grundfarbe Schwarz. Auf der Vorderseite,...

W. & L. Jordan ist neuer Pokalärmel-Partner von Eintracht Frankfurt. Das Logo der Marke »JOKA« ziert die Trikots der Adlerträger, die in diesem Jahr zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in der UEFA Champions League antreten.
Das Eintracht-Trikot für die UEFA Champions League hat die Grundfarbe Schwarz. Auf der Vorderseite, fast Ton-in-Ton gehalten, ist das typische Rautenmuster des Apfelweinglases als Symbol für die damit verbundenen Werte wie Geselligkeit und Tradition dezent eingearbeitet. Passend dazu beschloss der Verein, das Ärmellogo mit der Marke »JOKA« des traditionsreichen Unternehmens in vierter Generation zu besetzen.
Jörg L. Jordan, geschäftsführender Gesellschafter der W. & L. Jordan GmbH, freut sich sehr über die starke Partnerschaft, die in dem neuen Trikot-Logo ihren Ausdruck findet: »Vor allem die traditionellen Werte und die Verbundenheit zum einzigen hessischen Verein in der UEFA Champions League machen uns sehr stolz, die Eintracht auf dem Weg durch Europa begleiten zu dürfen.«

08.09.2022 | Wand / Fassade

Rasch: Personalabbau am Stammsitz

In einer Mitarbeiterversammlung Anfang Juni hat die Geschäftsleitung der Rasch-Gruppe die Beschäftigten am Standort Bramsche darüber informiert, dass ein Personalabbau am Stammsitz insbesondere durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges notwendig geworden ist. Mit dem Produktionsstandort in der West-Ukraine und Vertriebsgesellschaften sowie Logistikzentren in Kiew und Moskau ist diese Region für die Rasch-Gruppe zu einer der wichtigsten...

In einer Mitarbeiterversammlung Anfang Juni hat die Geschäftsleitung der Rasch-Gruppe die Beschäftigten am Standort Bramsche darüber informiert, dass ein Personalabbau am Stammsitz insbesondere durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges notwendig geworden ist. Mit dem Produktionsstandort in der West-Ukraine und Vertriebsgesellschaften sowie Logistikzentren in Kiew und Moskau ist diese Region für die Rasch-Gruppe zu einer der wichtigsten Absatzregionen außerhalb Deutschlands geworden. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Tapeten auch im restlichen Europa infolge gestiegener Rohstoffpreise, gestörter Lieferketten und der Energiepreisentwicklung stark belastet ist.

Energieeffizienz erhöhen
In den vergangenen Wochen haben Geschäftsführung und Betriebsrat der Unternehmen Tapetenfabrik Gebr. Rasch, Rasch Textil und Rasch-Interiors den sozialverträglichen Abbau von 45 Vollzeitstellen verhandelt. Um die ausscheidenden Mitarbeiter in einem Zeitraum von bis zu zwölf Monaten durch Bewerbertrainings und Weiterbildungen bei dem Übergang in ein neues Arbeitsverhältnis zu unterstützen, wurde zum 1. September 2022 eine Transfergesellschaft eingerichtet. In einer weiteren Mitarbeiterversammlung Anfang September hat die Geschäftsführung erklärt, dass nach der erfolgten Strukturanpassung trotz andauernder widriger Rahmenbedingungen kein weiterer Personalabbau geplant sei. Außerdem wurden Investitionen in Organisation und Technologie erläutert, die wesentlich für die Strategie des Unternehmens sind. Ein bedeutender Teil dieser Investitionen betrifft die Energieeffizienz am Raschplatz.

02.09.2022 | Boden / Zubehör

Objectflor: Overkamp neuer Geschäftsführer Marketing und Vertrieb

Dieter Overkamp ist seit Juli 2022 neuer Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb beim LVT-Spezialisten Objectflor. An der Spitze des in Köln ansässigen Marktführers für LVT-Designbeläge steht damit ein Führungstrio. Mark Halstead und Stephan Wolff bleiben in der Verantwortung und behalten ihre langjährig ausgeübten Positionen bei. Sie sehen in der Erweiterung der Geschäftsführung mit dem Schwerpunkt Marketing und Vertrieb eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Dieter Overkamp ist bereits seit 2013 erfolgreich in Leitungsfunktionen bei Objectflor tätig. Zuletzt war er Prokurist und für die Gesamtvertriebsleitung verantwortlich. - © Objectflor

01.09.2022 | Boden / Zubehör

Anker: Weitreichendes Maßnahmenpaket für den Standort Düren geplant

Ein weitreichendes Maßnahmenpaket soll die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit des Teppichbodenherstellers Anker am Standort Düren sichern.
Drastisch gestiegene Energiekosten, Probleme bei Lieferketten und nach oben schnellende Material- und Rohstoffpreise machen auch dem Teppichbodenhersteller Anker schwer zu schaffen. Eine zu...

Ein weitreichendes Maßnahmenpaket soll die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit des Teppichbodenherstellers Anker am Standort Düren sichern.
Drastisch gestiegene Energiekosten, Probleme bei Lieferketten und nach oben schnellende Material- und Rohstoffpreise machen auch dem Teppichbodenhersteller Anker schwer zu schaffen. Eine zu tätigende Maßnahme ist dabei die Auslagerung des Tuftingbereichs. Hier wird künftig statt auf Eigenproduktion auf gleichwertige, leistungsstarke Systempartner gesetzt. Ähnliches gelte für die Färberei. Anker wolle künftig den Fokus wieder mehr auf das richten, was die Marke in ihrer bald 170-jährigen Geschichte bekannt gemacht hat, nämlich die Produktion hochwertiger Webprodukte Made in Germany. Hierzu stehen laut Unternehmen bereits neue Produktlinien in den Startlöchern, die durch ihre Qualität und Nachhaltigkeit dazu beitragen sollen, neue Marktsegmente zu erschließen. Die Aktivitäten im Export sollen weiter forciert werden. Auch die Erholung des Aviationbereichs gebe Anlass für Optimismus, sodass mit einem Anstieg des Geschäfts mit Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern zu rechnen ist.
Wie die Aachener Zeitung auf ihrem Onlineportal berichtet, will Anker auch ein Viertel der Jobs in Düren abbauen.

01.09.2022 | Verband

FEB: Stauf ist neues Fördermitglied

Die Stauf Klebstoffwerk GmbH, mit Sitz in Wilnsdorf bei Siegen, schließt sich ab sofort als 28. Fördermitglied dem FEB – Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge e.V. an.
Das bereits im Jahr 1828 als Leimsiederei gegründete Unternehmen entwickelte kurz nach dem zweiten Weltkrieg den ersten synthetischen Klebstoff und legte damit den Grundstein für den Erfolg des Stauf-Klebstoffwerkes. Heute ist das weltweit tätige mittelständische Familienunternehmen einer der erfolgreichsten Spezialisten für bauchemische Produkte am Markt.
Aktuell besteht der FEB aus neun Mitgliedern und 28 Fördermitgliedern.

30.08.2022 | Boden / Zubehör

Michael Egger feierte 75. Geburtstag

Am 27. August 2022 wurde Michael Egger 75 Jahre alt. Jahrzehnte lang trug er die Verantwortung für Vertrieb und Marketing und war damit »das Gesicht« des Unternehmens. 2009 wechselte er in den Aufsichtsrat und beriet seither die Egger-Gruppenleitung in strategischen...

Am 27. August 2022 wurde Michael Egger 75 Jahre alt. Jahrzehnte lang trug er die Verantwortung für Vertrieb und Marketing und war damit »das Gesicht« des Unternehmens. 2009 wechselte er in den Aufsichtsrat und beriet seither die Egger-Gruppenleitung in strategischen Fragen. Nun, im Alter von 75 Jahren, zieht er sich aus dem Aufsichtsrat zurück. Zugleich beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Familienunternehmens: Michael Egger jun. ist mit Wirkung vom 27. Juli 2022 in die Egger-Gruppenleitung eingetreten und verantwortet nunmehr Vertrieb und Marketing des Holzwerkstoffherstellers.
Durch den plötzlichen Unfalltod des Vaters erhielt Michael Egger sen. zusammen mit seinen Brüdern Fritz und Edmund früh unternehmerische Verantwortung. Gemeinsam mit ihnen entwickelte er das Familienunternehmen zu einer international geprägten Gruppe, die innerhalb von nunmehr 60 Jahren auf 20 Werke in 10 Ländern und 24 Vertriebsbüros wuchs und mit rund 10.800 Mitarbeitenden einen der führenden Holzwerkstoffhersteller weltweit darstellt.
Mit dem Eintritt von Michael Egger jun. in die Egger-Gruppenleitung zieht wiederum ein Familienmitglied in das operative Management des Unternehmens ein. »Wir wollen ein Familienunternehmen bleiben, in dem der Handschlag noch zählt«, bekräftigt mit Michael Egger jun. die nächste Generation. - © Egger