vdp | Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.

Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) wurde 1950 in Wiesbaden gegründet. Seit 2006 befindet sich die Geschäftsstelle des vdp in Bad Honnef. Ziele des vdp sind, den Wert von Parkett als Naturprodukt höchster Güte zu vermitteln und zu fördern, sowie die Produktqualität zum Wohle des Endverbrauchers weiter zu verbessern. Die im vdp organisierten Parkett-Hersteller repräsentieren rund 90 % der deutschen Parkettproduktion.
Zu den Aufgaben des vdp gehören Marktbeobachtung, Informationen über die Marktentwicklung und alle fachspezifischen Themen für die Mitgliedsunternehmen. maßgebliche Mitarbeit bei der Ausarbeitung deutscher und europäischer Normen für Parkett und andere Holzfußböden (DIN - CEN), Öffentlichkeitsarbeit, Abwehr unlauterer Werbung gegenüber Parkettfußböden, Information und Beratung von Architekten und Bauinteressenten zu Fragen der Parkettverwendung.
Seit dem 1. Juli 2016 ist der vdp mit einem Hauptstadtbüro in Berlin vertreten, das in den Räumen des Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in der Reinhardtstraße angesiedelt ist.

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53604 Bad Honnef
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Tickermeldungen

vdp: Umsatz der Mitgliedsfirmen steigt 2019 in Deutschland um 0,2 Prozent

23.04.2020

Laut aktueller Wirtschaftsumfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) unter seinen Mitgliedern legte der Umsatz der Parkettindustrie im vergangenen Jahr leicht um 0,2 Prozent auf insgesamt rund 266,9 Mio. Euro zu. Gleichzeitig stieg die in Deutschland abgesetzte Menge leicht um ebenfalls 0,2 Prozent auf rund 8,9 Mio. m2. Außerdem verzeichnete die Parkettproduktion in Deutschland recht gute Werte: So stieg die Menge der von den vdp-Mitgliedern hergestellten Eigenerzeugnisse um 1,1 Prozent auf rund 8,8 Mio. m2.

Bei den wichtigsten Segmenten der Parkettindustrie – betrachtet in der Reihenfolge der Produktionsmenge – zeigt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Die dreischichtigen Landhausdielen legten um 9,9 Prozent auf rund 5,2 Mio. m2 zu. Dreischichtiges Mehrschichtparkett verlor hingegen 8,8 Prozent und landet bei rund 2,6 Mio. m2. Beim zweischichtigen Mehrschichtparkett fallen die Verluste deutlicher aus. Hier sank die Produktionsmenge um 18,5 Prozent auf 577.148 m2. Große Zuwächse gab es hingegen bei der zweischichtigen Landhausdiele: Ein Plus von 21,5 Prozent auf 102.318 m2 steht hier in den Büchern. Stabparkett wiederum verlor 8,4 Prozent, die Menge sank damit auf 131.522 m2. Zulegen konnte schließlich das Mosaikparkett mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 58.642 m2.

vdp: Deutsche Parkettindustrie leicht unter Vorjahr

20.11.2019

Der Parkettabsatz in Deutschland reduzierte sich von Januar bis September 2019 um insgesamt rund 1,7 Prozent auf 7,4 Millionen Quadratmeter. Nach einem leichten Plus im ersten Halbjahr 2019 von 0,1 Prozent sank der Parkettabsatz im dritten Quartal um 5,4 Prozent. "Nach wie vor macht unserer Branche eine schwierige Markt- und Konkurrenzlage zu schaffen. Angesichts des sich abschwächenden gesamtwirtschaftlichen Wachstums und der rückläufigen Baugenehmigungen geht die Nachfrage nach Parkettprodukten aktuell leicht zurück", erklärt der vdp-Vorsitzende Michael Schmid.

Trotz des erwähnten mengenmäßigen Absatzrückgangs ging der Umsatz der vdp-Mitglieder in den ersten drei Quartalen 2019 weniger deutlich um 1,2 Prozent auf 197 Millionen Euro zurück, wobei hier zusätzlich auch die Anzahl der Unternehmen gesunken ist. Während die inländische Produktion der Mitgliedsunternehmen tendenziell weiter sinkt, bleibt der Absatz von durch Mitgliedsfirmen importiertem Parkett im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleich. "Dies ist auch ein Ausdruck für die zunehmende globale Arbeitsteilung – die deutschen Parketthersteller fertigen seit Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland", so Schmid und erklärt weiter: "Auch die aktuelle Entwicklung der Parkett-Importe mit einem mengenmäßigen Rückgang von einem Prozent im ersten Halbjahr 2019 bestätigt die Ergebnisse der verbandsinternen Erhebung."

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