vdp | Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.

Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) wurde 1950 in Wiesbaden gegründet. Seit 2006 befindet sich die Geschäftsstelle des vdp in Bad Honnef. Ziele des vdp sind, den Wert von Parkett als Naturprodukt höchster Güte zu vermitteln und zu fördern, sowie die Produktqualität zum Wohle des Endverbrauchers weiter zu verbessern. Die im vdp organisierten Parkett-Hersteller repräsentieren rund 90 % der deutschen Parkettproduktion.
Zu den Aufgaben des vdp gehören Marktbeobachtung, Informationen über die Marktentwicklung und alle fachspezifischen Themen für die Mitgliedsunternehmen. maßgebliche Mitarbeit bei der Ausarbeitung deutscher und europäischer Normen für Parkett und andere Holzfußböden (DIN - CEN), Öffentlichkeitsarbeit, Abwehr unlauterer Werbung gegenüber Parkettfußböden, Information und Beratung von Architekten und Bauinteressenten zu Fragen der Parkettverwendung.
Seit dem 1. Juli 2016 ist der vdp mit einem Hauptstadtbüro in Berlin vertreten, das in den Räumen des Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in der Reinhardtstraße angesiedelt ist.

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53604 Bad Honnef
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Tickermeldungen

vdp: Vorstand einstimmig wiedergewählt

27.05.2019

Am 24. Mai fand die Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) in Bad Honnef statt. Dabei wurden der Vorsitzende Michael Schmid sowie die Beisitzer Dr. Peter Hamberger, Bernhard ter Hürne und Volker Kettler einstimmig wieder in den Vorstand gewählt. Alexander Drüsedau hat seine Vorstandstätigkeit beendet.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde vonseiten der vdp-Geschäftsstelle unter anderem über die wirtschaftliche Lage der Parkettbranche, die Pressearbeit, die Marketingaktivitäten sowie aktuelle Entwicklungen auf technischer und auf Normungsebene berichtet.
Das Statistische Bundesamt weist für das vergangene Jahr 2018 einen anhaltend negativen Wirtschaftstrend aus: So lag die produzierte Parkettmenge mit 6,9 Mio. m² um 8,6 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Umsätze sanken im Inland um 8,7 Prozent auf 180 Mio. Euro. Gleichzeitig stiegen die Parkettexporte auf 267,1 Mio. Euro an und verzeichnen so ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zu 2017. Leicht zurück gingen dagegen die Importe: Sie weisen ein Minus von 1,7 Prozent auf nunmehr 361,4 Mio. Euro auf. „Ein Hauptgrund für die aktuelle Entwicklung des deutschen Parkettmarktes ist der anhaltende, immense Druck durch Substitutionsgüter wie zum Beispiel Fliesen, PVC-Belägen oder Teppichböden. Deutschland entwickelt sich durch den Rückgang der Produktion und Veränderungen im Außenhandel hin zu einer Drehscheibe für den Parketthandel“, so Vorsitzender Michael Schmid.

vdp: Parkettabsatz sinkt in den ersten drei Monaten auf 7,3 Millionen Quadratmeter

22.11.2018

Nach Ergebnissen der internen Quartalserhebung des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp) reduzierte sich der Parkettabsatz in Deutschland von Januar bis September 2018 um insgesamt rund 5 Prozent auf 7,3 Mio. Quadratmeter. Im Jahresverlauf hat sich bislang der Rückgang zwar leicht abgeschwächt, doch sehen sich die Hersteller einer schwierigen Markt- und Konkurrenzlage gegenüber. "Wir müssen leider zur Kenntnis nehmen, dass die Verbrauchszahlen von Parkett in Deutschland zurückgehen. Konkurrenzprodukte wie die sogenannten Designböden erobern Marktanteile, die Importe drücken in den deutschen Markt und die Rohstoffpreise explodieren", erklärte der Vorsitzende Michael Schmid anlässlich der Vorstandssitzung des vdp in Rosenheim. Dies erklärt auch, warum trotz des mengenmäßigen Absatzrückgangs die Umsatzentwicklung der vdp-Mitglieder in den ersten drei Quartalen 2018 mit einem geringfügigen Minus von 0,6 Prozent auf 206 Mio. Euro nahezu stabil verlief. Hier schlagen in erster Linie die stark gestiegenen Rohholzpreise – und hier vor allem für Eiche – zu Buche. Diese Preiserhöhungen spiegeln sich nun zu einem Teil in den Produktpreisen und haben damit den Umsatz rechnerisch erhöht. "Nach unserer Einschätzung ist wegen des massiven Runs auf die Eiche noch kein Ende dieser Entwicklung absehbar", so Schmid.

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