Branchen-News

05.03.2024 | Fachhandel / Kooperationen

FHR: Digitaloffensive geht an den Start

Um die digitale Sichtbarkeit ihrer Partner zu erhöhen, startet der FHR Mitte April das nach eigenen Angaben wohl größte Wohnportal Deutschlands innerhalb der Bodenbelags- und Raumausstatterbranche. Unter www.wohn-profis.de wird es ab KW 15 sowohl End- als auch Gewerbekunden zur Verfügung stehen und so die Auffindbarkeit von FHR-Partnern deutschlandweit optimieren. Mit den »Wohn-Profis« br…

Um die digitale Sichtbarkeit ihrer Partner zu erhöhen, startet der FHR Mitte April das nach eigenen Angaben wohl größte Wohnportal Deutschlands innerhalb der Bodenbelags- und Raumausstatterbranche. Unter www.wohn-profis.de wird es ab KW 15 sowohl End- als auch Gewerbekunden zur Verfügung stehen und so die Auffindbarkeit von FHR-Partnern deutschlandweit optimieren. Mit den »Wohn-Profis« bricht die Verbundgruppe aus den klassischen Konzepten wie Webshops und Angebotsportalen aus. Im Vordergrund steht vielmehr die Qualität der handwerklichen Dienstleistung mit erstklassiger Produktberatung und nicht die Darstellung von einzelnen Produkten und Preisen. An dem Portal können alle FHR-Partner teilnehmen und profitieren, eine Teilnahme ist jedoch nicht verpflichtend. Vorgestellt wird es den Partnerbetrieben im Rahmen von fünf Regionaltagungen, die noch bis Mitte März stattfinden.

04.03.2024 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

StoCretec: Holger Sommer neuer Geschäftsführer

Seit März 2024 ist Holger Sommer neuer Geschäftsführer der StoCretec GmbH (Kriftel). Der 51-Jährige verantwortet in dieser Funktion die Geschäftsfelder Betoninstandsetzung und Bodenbeschichtung innerhalb der Sto-Gruppe. Nach Stationen bei Dyckerhoff und Saint Gobain war Sommer lange Jahre bei PCI Augsburg beschäftigt, zuletzt als Vertriebsdirektor. Er verfügt über einschlägige Erfahrungen im deutschen und internationalen Vertrieb. Sommer tritt die Nachfolge des nach langer Krankheit verstorbenen Alexander Gänsler an. - © StoCretec

Seit März 2024 ist Holger Sommer neuer Geschäftsführer der StoCretec GmbH (Kriftel). Der 51-Jährige verantwortet in dieser Funktion die Geschäftsfelder Betoninstandsetzung und Bodenbeschichtung innerhalb der Sto-Gruppe. Nach Stationen bei Dyckerhoff und Saint Gobain war Sommer lange Jahre bei PCI Augsburg beschäftigt, zuletzt als Vertriebsdirektor. Er verfügt über einschlägige Erfahrungen im deutschen und internationalen Vertrieb. Sommer tritt die Nachfolge des nach langer Krankheit verstorbenen Alexander Gänsler an. - © StoCretec

02.03.2024 | Boden / Zubehör

Produktmanagement bei Parador unter neuer Leitung

Sven Kleinsang hat zum 19. Februar 2024 die Leitung des Produktmanagements bei Parador übernommen. Als neuer Head of Product Management verantwortet er die Gesamtleitung des Produktmanagements bei Parador und berichtet in dieser Funktion direkt an Geschäftsführer und CTO Pier Vincenzo Marozzi.
Kleinsang ist Dipl.-Kaufmann und blickt auf langjährige Erfahrung im Produktmanagement und Marketing mit besonderem Fokus auf den Distributionskanäle Fachhandel und DIY zurück. Nach Stationen in verschiedenen Führungspositionen wie beispielsweise bei der Makita-Gruppe, Seca sowie der Positec Germany GmbH war der 48-Jährige zuletzt als Leiter Marketing, Category Management und Procurement bei kwb Germany, einem internationalen Systemanbieter für universelles Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeug tätig. - © Parador

Sven Kleinsang hat zum 19. Februar 2024 die Leitung des Produktmanagements bei Parador übernommen. Als neuer Head of Product Management verantwortet er die Gesamtleitung des Produktmanagements bei Parador und berichtet in dieser Funktion direkt an Geschäftsführer und CTO Pier Vincenzo Marozzi.
Kleinsang ist Dipl.-Kaufmann und blickt auf langjährige Erfahrung im Produktmanagement und Marketing mit besonderem Fokus auf den Distributionskanäle Fachhandel und DIY zurück. Nach Stationen in verschiedenen Führungspositionen wie beispielsweise bei der Makita-Gruppe, Seca sowie der Positec Germany GmbH war der 48-Jährige zuletzt als Leiter Marketing, Category Management und Procurement bei kwb Germany, einem internationalen Systemanbieter für universelles Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeug tätig. - © Parador

02.03.2024 | Verband

ZDB: Baugenehmigungen brechen 2023 ein

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Jahr 2023 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: »Nun haben wir es schwarz auf weiß: Deutschland steckt in einer massiven Wohnungsbaukrise. 2023 wurden fast 100 000 Wohneinheiten weniger genehmigt als im Vorjahr. Im Jahresverlauf erteilten die Behörden für 260 071 Wohnungen Baugenehmigungen – so wenig…

Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Jahr 2023 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: »Nun haben wir es schwarz auf weiß: Deutschland steckt in einer massiven Wohnungsbaukrise. 2023 wurden fast 100 000 Wohneinheiten weniger genehmigt als im Vorjahr. Im Jahresverlauf erteilten die Behörden für 260 071 Wohnungen Baugenehmigungen – so wenig waren es zuletzt 2012. Im Vorjahr wurden 354 403 Wohnungen genehmigt (minus 26,6 Prozent).
Besonders deutlich ist die Nachfrage bei den Ein- und Zweifamilienhäusern eingebrochen. Nach 105 838 Wohnungen im Jahr 2022 wurden im vergangenen Jahr nur knapp 61 954 genehmigt. Hier fehlen also fast 44 000 Wohnungen (minus 41,5 Prozent). Insbesondere die drastisch gestiegene Finanzierungslast hat auch den Mehrfamilienhausbau getroffen. Nach 190 442 Wohnungen 2022 wurden 2023 nur noch 142 570 Wohnungen genehmigt, rund 48 000 weniger (minus 25,1 Prozent).
Die fehlenden Baugenehmigungen werden zu fehlenden Wohnungen in den kommenden Jahren führen und den Markt noch weiter aufheizen. Die Auftragsbestände der Wohnungsbauunternehmen sind bereits in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich abgebaut worden. Allein 2023 ist der Bestand real um fast 20 Prozent zurückgegangen. Den Unternehmen geht zusehends die Arbeit aus.«

28.02.2024 | Verband

MMFA: Absatz 2023 vom Rückgang im Bausektor betroffen

Der Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge (MMFA) hat für das Jahr 2023 über alle Kategorien hinweg einen Absatzrückgang von 20 Prozent bekanntgegeben. Allein die Kategorie »SPC« wächst in außergewöhnlicher Weise weiter (+3,9 Prozent) und erreicht so einen Gesamtmarktanteil von 65 Prozent gegenüber den anderen MMF-Kategorien. Die Kategorie »Holz« litt im letzten Jahr am meisten und verzeichnete einen Verkaufsrückgang von –28,7 Proze…

Der Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge (MMFA) hat für das Jahr 2023 über alle Kategorien hinweg einen Absatzrückgang von 20 Prozent bekanntgegeben. Allein die Kategorie »SPC« wächst in außergewöhnlicher Weise weiter (+3,9 Prozent) und erreicht so einen Gesamtmarktanteil von 65 Prozent gegenüber den anderen MMF-Kategorien. Die Kategorie »Holz« litt im letzten Jahr am meisten und verzeichnete einen Verkaufsrückgang von –28,7 Prozent gegenüber 2022. Bei den Polymerprodukten macht der Verlust –19 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Trotz eines Abwärtstrends nach dem letzten Jahr entwickelten sich die Quartale unterschiedlich, wobei in vielen Regionen gegen Ende des Jahres ein Aufwärtstrend zu beobachten war.

Umschichtung von Marktanteilen
In der Kategorie »Holz« war der Rückgang mit einem weltweiten Minus von 28,7 Prozent und einem Absatz von 9,1 Mio. m² insgesamt sehr ausgeprägt. In ähnlicher Weise ging der Absatz von Polymerprodukten um 19 Prozent zurück, wobei im Jahr 2023 73,8 Mio. m² verkauft wurden. SPC-Produkte konnten ihren Marktanteil im Laufe der Jahre steigern, was zulasten von LVT-Produkten und in geringerem Maße von Holz ging. Der Marktanteil von EPC bleibt stabil.
LVT-Click ist die Kategorie, die mit einem Rückgang von 55,7 Prozent (14,2 Mio. m² verkauft) am stärksten gelitten hat. Die MMFA-Mitglieder verkauften 5,9 Mio. m² an EPC-Produkten, was einem Rückgang von 19,7 Prozent entspricht. In der am besten abschneidenden Kategorie stieg das Verkaufsvolumen von SPC-Produkten schließlich um +3,9 Prozent auf insgesamt 53,7 Millionen verkaufte Quadratmeter.
 

28.02.2024 | Messeartikel

»Domotex Middle East«: Viele Weltmarktführer mit dabei

»Im April kehrt die ›Domotex Middle East‹ endlich nach Dubai zurück. Ich freue mich sehr über unsere Entschlossenheit und unseren Mut, der Branche in diesem schnell wachsenden Markt mit vielversprechendem Potenzial eine hochattraktive Plattform zu bieten«, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director der Domotex bei der Deutschen Messe AG. Vom 23. bis 25. April feiert die »Domotex Middle East« ihre Rückkehr in einen der weltweit wichtigsten M…

»Im April kehrt die ›Domotex Middle East‹ endlich nach Dubai zurück. Ich freue mich sehr über unsere Entschlossenheit und unseren Mut, der Branche in diesem schnell wachsenden Markt mit vielversprechendem Potenzial eine hochattraktive Plattform zu bieten«, sagt Sonia Wedell-Castellano, Global Director der Domotex bei der Deutschen Messe AG. Vom 23. bis 25. April feiert die »Domotex Middle East« ihre Rückkehr in einen der weltweit wichtigsten Märkte für Teppiche und Bodenbeläge. Die Messe findet im etablierten Dubai World Trade Centre (DWTC) statt.

Gute Aussichten
Es wird erwartet, dass der Markt für Bodenbeläge und Teppiche im Mittleren Osten bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,2 Prozent auf rund 14,55 Mrd. US-Dollar wachsen wird, ausgehend von 8,6 Mrd. US-Dollar im Jahr 2022. »Als Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge ist es für uns als Domotex ein Muss, diese Plattform in Dubai anzubieten.«
Die Resonanz auf die kommende Veranstaltung ist enorm: Die »Domotex Middle East« vereint erstmals die Weltmarktführer Merinos, Oriental Weavers, Solomon Carpet und Al Abdullatif auf einer Messe in Dubai. Aber auch viele weitere Aussteller werden ihre Produkte und Innovationen dort präsentieren.

26.02.2024 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei: Neue Produktionsstätte in Dänemark

Der Bauchemiehersteller Mapei baut seine Aktivitäten in Vejen, Jütland/Dänemark, durch den Erwerb einer 15 000 m2 großen Fabrik weiter aus. In dieser werden neue Büros, ein Lager und eine Anlage zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eingerichtet. Diese Investition ermögliche es Mapei Dänemark, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Baumaterialien besser zu befriedigen, ein führender Anbieter in der dänischen Bauindustrie zu werd…

Der Bauchemiehersteller Mapei baut seine Aktivitäten in Vejen, Jütland/Dänemark, durch den Erwerb einer 15 000 m2 großen Fabrik weiter aus. In dieser werden neue Büros, ein Lager und eine Anlage zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eingerichtet. Diese Investition ermögliche es Mapei Dänemark, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Baumaterialien besser zu befriedigen, ein führender Anbieter in der dänischen Bauindustrie zu werden und gleichzeitig seinen transportbedingten CO2-Fußabdruck zu verringern.
Der Kauf der neuen Produktionsstätte erweitert die Aktivitäten von Mapei in Nordeuropa, wo das Unternehmen bereits mit Fabriken und Vertriebsbüros in Norwegen, Schweden und Finnland vertreten ist. 
Der Erwerb des Werks werde die Aktivitäten in Dänemark verstärken und die Möglichkeiten verbessern, maßgeschneiderte Produkte anzubieten und den Kunden einen guten Service zu bieten, heißt es in einer Pressemitteilung.

23.02.2024 | Verband

Verbände fordern Rücknahme des BEB-Hinweisblattes 9.2

Das BEB Hinweisblatt 9.2 hat bei den Verbänden und Sachverständigenorganisationen, die Parkett- und Bodenleger vertreten, zu erheblicher Verstimmung geführt. 
Wie der Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) mitteilt, ist es trotz mehrfacher Versuche nicht gelungen, mit dem BEB in einen vernünftigen zielgerichteten Dialog zu treten. Das Hinweisblatt sei in vielen Bereichen falsch, es würden falsche Begrifflichkeiten verwandt…

Das BEB Hinweisblatt 9.2 hat bei den Verbänden und Sachverständigenorganisationen, die Parkett- und Bodenleger vertreten, zu erheblicher Verstimmung geführt. 
Wie der Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) mitteilt, ist es trotz mehrfacher Versuche nicht gelungen, mit dem BEB in einen vernünftigen zielgerichteten Dialog zu treten. Das Hinweisblatt sei in vielen Bereichen falsch, es würden falsche Begrifflichkeiten verwandt, in die Kalkulationshoheit der Parkett- und Bodenlegerbetriebe eingegriffen und eine neue Prüfpflicht definiert.
Zu diesem Sachverhalt wird nachstehend  die gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik, des Zentralverband für Raum und Ausstattung, des Bundesverband Farbe Gestaltung und Bautenschutz, des Bundesverband der vereidigten Sachverständigen für Raum und Ausstattung sowie der Bundesfachgruppe Sachverständigenwesen zur Rücknahme des BEB-Hinweisblattes 9,2 veröffentlicht.

Das BEB-Hinweisblatt 9.2 muss zurückgezogen werden!

Ende April 2023 ist das vom Arbeitskreis »Sachverständige« im Bundesverband Estrich und Belag erstellte Hinweisblatt »Hinweise zur Festlegung und zur Beurteilung zulässiger Maß- und Ebenheitsabweichungen im Fußbodenbau außerhalb DIN 18202« vom BEB publiziert worden.
Das Hinweisblatt enthält falsche und missverständliche Inhalte und Begrifflichkeiten, es greift in die Kalkulationshoheit der Parkett- und Bodenleger ein und es werden neue Prüfpflichten definiert. 
Im Mai 2023 erfolgte dann durch betroffene Verbände eine erste schriftlich formulierte Kritik zu dem Hinweisblatt, mit dem Angebot, dieses gemeinsam zu überarbeiten. Nachdem das Hinweisblatt nach einer Videokonferenz der Vorstände des BVPF und des BEB im Juni 2023 zurückgezogen wurde, ist es im Juli unverändert wieder veröffentlicht worden.
Der oben aufgeführte Sachverhalt hat unter anderem mit dazu geführt, dass die unten genannten Handwerksverbände und der überwiegende Teil der Industrieverbände aus der Initiative PRiF ausgetreten sind.
Mit Erstellung dieses Hinweisblattes, ohne die Einbindung der tangierenden Verbände, hat der BEB den 2017 erstellten Verfahrenskodex der Initiative PRiF ad absurdum geführt.
In einer weiteren Videokonferenz der Vorstände des BVPF und des BEB Ende Oktober 2023 wurde vereinbart, dass eine von den unten genannten Verbänden erstellte Pressemitteilung, mit einer Aufforderung  zur gemeinschaftlichen Überarbeitung, nicht veröffentlicht und im Gegenzug das Hinweisblatt wieder zurückgezogen wird.
Auf dem Internationalen Sachverständigentreffen in Schweinfurt am 17. November 2023 ist der Vorsitzende des BEB, Daniel Rendler, in seiner Begrüßungsrede auf das Hinweisblatt eingegangen und hat mitgeteilt, dass das Hinweisblatt bestehen bleibt und spätestens im Januar 2024 wieder veröffentlicht wird.
Im Nachgang wurde am 21. November 2023 dazu dem BEB ein Diskussionspapier zum Hinweisblatt 9.2 mit 13 Kritikpunkten und dazu passenden Änderungsvorschlägen von den aufgeführten Verbänden übermittelt.
Daraufhin wurden vom Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik Manfred Weber und Ralf Wollenberg, sowie von der Fachgruppe Fliesen und Naturstein im ZDB, Bernd Stahl, zu einer Sitzung des BEB Arbeitskreises »Sachverständige« am 9. Januar 2024 eingeladen. 
Der Tagesordnungspunkt »Besprechung des Hinweisblatt 9.2 mit den Verbänden« war der letzte Tagungspunkt der Sitzung. Begrüßt wurden die genannten Verbandsvertreter mit den Worten: »Wir haben uns das Hinweisblatt gestern noch einmal angesehen, das ist in Ordnung, wir ändern daran nichts«.
Die darauf folgende Diskussion konzentrierte sich wegen der Kürze der noch verfügbaren Zeit auf den Punkt »neue Prüfpflichten«.
Der BEB hat dann am 24. Januar 2024, ohne Abstimmung mit den genannten Verbänden, eine Pressemitteilung herausgegeben. In dieser Pressemitteilung wurde zumindest klargestellt, dass Parkett- und Bodenleger nicht für die Prüfung von Höhenbezugspunkten verantwortlich sind. Auf sämtliche andere Kritikpunkte wurde nicht eingegangen. Zwischenzeitlich sind Fälle bekannt, bei denen Architekten und Planer mit Bezug auf das BEB-Hinweisblatt 9.2 von Parkett- und Bodenlegern unberechtigterweise fordern, Höhenbezugspunkte zu prüfen.
Für die aufgeführten Handwerksverbände ist es nicht hinnehmbar, dass ein für das bodenlegende Handwerk nicht bedeutender Verband mit derartigen Publikationen Parkett- und Bodenlegern »das Leben auf der Baustelle schwer macht«. 
Wir fordern daher die Rücknahme des BEB Hinweisblattes 9.2!

20.02.2024 | Fachhandel / Kooperationen

Weigel-Messe 2024 in Bremen

Am 9. und 10. März 2024 werden in Halle 6 der Messe-Bremen über 90 Aussteller zur Weigel-Messe erwartet, um ihre Produkte und Innovationen für Handwerk und Handel vorzustellen.
Mit rund 3000 erwarteten Messegästen verspricht die Weigel-Messe 2024 nicht nur zu einem zentralen Treffpunkt für Fachleute aus Handwerk und Handel, sondern auch zu einer Plattform für Inspiration und Austausch zu werden. Die Vielzahl von Ausstellern repräsentiert…

Am 9. und 10. März 2024 werden in Halle 6 der Messe-Bremen über 90 Aussteller zur Weigel-Messe erwartet, um ihre Produkte und Innovationen für Handwerk und Handel vorzustellen.
Mit rund 3000 erwarteten Messegästen verspricht die Weigel-Messe 2024 nicht nur zu einem zentralen Treffpunkt für Fachleute aus Handwerk und Handel, sondern auch zu einer Plattform für Inspiration und Austausch zu werden. Die Vielzahl von Ausstellern repräsentiert die Bandbreite des Portfolios des Großhändlers Kurt Weigel. Von Boden, Farbe, Wand und Werkzeug über Dämmung und Bauchemie gibt es laut Veranstalter in allen Sortimenten interessante Vorführungen und Produkte zu entdecken.
Die Messe bietet den Gästen die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Entwicklungen zu informieren. Workshops und Contests wie beispielsweise der Tapezierwettbewerb ermöglichen einen interaktiven Austausch und bieten Raum für zwei informative und erlebenisreiche Tage. - © Weigel 

20.02.2024 | Verband

VdL: Herausforderndes Jahr für Lacke und Farben

Schwieriges Marktumfeld belastet Ergebnisse aller Sektoren im Bereich Lacke und Farben: In Deutschland wurden 2023 1,47 Millionen Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft – ein Minus von gut 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 Prozent auf 1,44 Millionen Tonnen zu erwarten, berichtet VdL-Präsident Peter Jansen auf der Jahreswirtschaftskonferenz des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenin…

Schwieriges Marktumfeld belastet Ergebnisse aller Sektoren im Bereich Lacke und Farben: In Deutschland wurden 2023 1,47 Millionen Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft – ein Minus von gut 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr ist ein weiterer Rückgang um 2 Prozent auf 1,44 Millionen Tonnen zu erwarten, berichtet VdL-Präsident Peter Jansen auf der Jahreswirtschaftskonferenz des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL). Der Umsatz der in Deutschland verkauften Lacke, Farben und Druckfarben stieg 2023 inflationsbedingt gegenüber dem Vorjahr um knapp 2 Prozent auf 6,1 Mrd. Euro. Auch im laufenden Jahr erwartet der VdL einen weiteren leichten Anstieg um 1 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro. Neben dem schwachen Inlandsmarkt überraschte auch der deutliche Rückgang der Exporte, in der Menge um 11,3 Prozent auf nur noch 774.000 Tonnen.
Bautenfarben verzeichneten einen Rückgang von 4 Prozent, während Industrielacke um 1,5 Prozent zunahmen. Der Absatz von Druckfarben sank um 13 Prozent.

Bürokratie und politische Themen
An eine Grenze seien die Unternehmen bei ihren Belastungen durch Vorschriften, Berichtspflichten und bürokratische Regelungen aus Brüssel und Berlin gekommen. Diese hätten inzwischen einen Umfang erreicht, dass Aufwand und Kosten das wirtschaftliche Fortkommen und Innovationen behindern. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen würden der Menge nicht mehr Herr. »Anstrengungen zu Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung sind unverzichtbar – das gilt für die Politik in Deutschland und in Europa«, so VdL-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Kanert.

15.02.2024 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Uzin Utz: Teilnahme an »BAU 2025« abgesagt

Uzin Utz, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme, sagt die Teilnahme an der »BAU 2025« in München ab.
Der frühzeitige Beschluss schaffe, laut Presseinformation,  Klarheit und Freiräume für alternative Kommunikationsmaßnahmen, mit denen die Unternehmensgruppe ihre weltweiten Kunden ansprechen möchte. Der Fokus  soll auf dem eigenen Veranstaltungsformaten Uzin Utz-Campus liegen.
Seit Jahrzehnten stellt Uzin U…

Uzin Utz, weltweit agierender Komplettanbieter für Bodensysteme, sagt die Teilnahme an der »BAU 2025« in München ab.
Der frühzeitige Beschluss schaffe, laut Presseinformation,  Klarheit und Freiräume für alternative Kommunikationsmaßnahmen, mit denen die Unternehmensgruppe ihre weltweiten Kunden ansprechen möchte. Der Fokus  soll auf dem eigenen Veranstaltungsformaten Uzin Utz-Campus liegen.
Seit Jahrzehnten stellt Uzin Utz auf der Messe »BAU« in München, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, aus. Mit rund 400 m2 Ausstellungsfläche galt die Präsenz des Unternehmens auf der »BAU« traditionell als Besuchermagnet.
Philipp Utz, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für die Ressorts Marketing und Vertrieb sagt: »Die Messe BAU war in den letzten Jahren für uns ein voller Erfolg. Allerdings zahlte sich die Messe beim letzten Auftritt nicht mehr vergleichbar gut für uns aus – jedenfalls nicht unter langfristigen Nutzen-Gesichtspunkten. Die Neukundengewinnung, die wir mit der Messe verfolgen, hat in den letzten Jahren stark nachgelassen, was im Ergebnis vor allem zu einer Standbesucherstruktur mit hohem Anteil an Bestandskunden aus der DACH-Region geführt hat. Diese wollen wir zukünftig emotionaler, effektiver und zielgerichteter ansprechen. Für 2025 haben wir daraus die Konsequenzen gezogen und die Teilnahme an der Messe in München abgesagt.

Eigene Veranstaltungsformate
Uzin Utz legt den Fokus daher zukünftig auf eigene Veranstaltungsformate, wie den Uzin Utz-Campus. Bereits seit 2018 wird er erfolgreich im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt und soll ab 2025 jährlich stattfinden, abwechselnd in Norddeutschland und am Hauptstandort in Ulm. 

15.02.2024 | Verband

FEB: Absatzrückgang in 2023 um –14,2 Prozent

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) teilt für das Jahr 2023 einen Absatz von 46,6 Millionen Quadratmetern elastischer Bodenbeläge mit. Das zeigt einen Rückgang um 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatzrückgang beträgt in Deutschland 14,3 Prozent, in Österreich 16,7 und der Schweiz 10,1 Prozent.
Sicherheitsbeläge erzielten mit 195 000 Quadratmetern das Ergebnis aus dem Vorjahr. Moderate Einbußen zeigten…

Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) teilt für das Jahr 2023 einen Absatz von 46,6 Millionen Quadratmetern elastischer Bodenbeläge mit. Das zeigt einen Rückgang um 14,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatzrückgang beträgt in Deutschland 14,3 Prozent, in Österreich 16,7 und der Schweiz 10,1 Prozent.
Sicherheitsbeläge erzielten mit 195 000 Quadratmetern das Ergebnis aus dem Vorjahr. Moderate Einbußen zeigten die CV-Beläge (–4,8 Prozent) sowie die Gruppe mit Linoleum, Kautschuk und anderen Kunststoffen (–5,4 Prozent). Bodenbeläge aus PVC nahmen im zweistelligen Bereich ab: homogen mit –13,4 und heterogen mit –18,6 Prozent. LVTs verzeichneten einen Rückgang um 20,6 Prozent. Bei »Loose Lay und selbstklebende Systeme« verzeichnet man einen rückgang von –2,6 Prozent. Die Profi-Kategorie der zu verklebenden Designbeläge erreicht über alle Nutzschichtdicken mit –0,6 Prozent fast das Vorjahresergebnis. In Summe verkauften die Mitglieder des FEB im Jahr 2023 rund 46,6 Millionen Quadratmeter elastischer Bodenbeläge.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des FEB in Köln im Oktober hatte der Vorsitzende Volkmar Halbe erklärt: »Das dritte Quartal lief schon wieder viel besser.« Dieser Trend hat sich bestätigt, denn auch das vierte Quartal 2023 zeigte sich positiver als das Vorquartal. Der FEB spricht noch nicht von einem »Turnaround«, dennoch sei eine positive Tendenz erkennbar.

09.02.2024 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Holger Sommer verlässt PCI Augsburg

Die PCI Augsburg  gibt bekannt, dass im Zuge der Integration in den Sika-Konzern und der daraus resultierenden Neuaufstellung Holger Sommer, Vertriebsdirektor Deutschland, zum 29. Februar 2024 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden wird.
Sommer war 16 Jahre bei der PCI Augsburg tätig, darunter viel…

Die PCI Augsburg  gibt bekannt, dass im Zuge der Integration in den Sika-Konzern und der daraus resultierenden Neuaufstellung Holger Sommer, Vertriebsdirektor Deutschland, zum 29. Februar 2024 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden wird.
Sommer war 16 Jahre bei der PCI Augsburg tätig, darunter viele Jahre verantwortlich für die Geschäfte der Marke »Thomsit«. Zuletzt bekleidete er die Position des Vertriebsdirektors Deutschland und führte in dieser Funktion die Vertriebseinheiten der Marken »PCI« und »Thomsit«.
Im Zuge der schrittweisen Integration in den Sika-Konzern und der damit einhergehenden Neuaufstellung der PCI Augsburg hat sich Sommer entschieden, die PCI Augsburg  Ende Februar zu verlassen, um eine neue Herausforderung außerhalb des Unternehmens anzunehmen.
Die Bekanntgabe der Neuaufstellung des Vertriebs und der zukünftigen Zuständigkeiten wird Ende Februar erfolgen. Bis zum Inkrafttreten der neuen Organisation wird Ralph Spielmann, Geschäftsbereichsleiter Sika Handel Bau Deutschland, interimsweise den Gesamtvertrieb beider Marken »PCI« und »Thomsit« betreuen. - © Archiv Redaktion OBJEKT

09.02.2024 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei übernimmt saudisches Unternehmen Bitumat

Der Bauchemiehersteller Mapei, der bereits eine Tochtergesellschaft in Saudi-Arabien hat, stärkt mit der Übernahme von Bitumat seine Position im Nahen Osten.
Mapei übernimmt Bitumat vom Fonds GIC – Gulf Investment Corporation. Neben dem mehr als 100 000 Quadratmeter großen Hauptwerk in der 2nd Industrial City von Damman (Saudi-Arabien) und einer Produktionsstätte im benachbarten Bahrain unterhält das Unternehmen Büros und Lager in den St…

Der Bauchemiehersteller Mapei, der bereits eine Tochtergesellschaft in Saudi-Arabien hat, stärkt mit der Übernahme von Bitumat seine Position im Nahen Osten.
Mapei übernimmt Bitumat vom Fonds GIC – Gulf Investment Corporation. Neben dem mehr als 100 000 Quadratmeter großen Hauptwerk in der 2nd Industrial City von Damman (Saudi-Arabien) und einer Produktionsstätte im benachbarten Bahrain unterhält das Unternehmen Büros und Lager in den Städten Riad und Jeddah sowie Vertriebsbüros in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman. Die Abdichtungsprodukte von Bitumat wurden bereits auf zahlreichen Baustellen im Nahen Osten und in Afrika erfolgreich eingesetzt.
»Die Übernahme von Bitumat ermöglicht es uns, unsere Aktivitäten und unsere Produktionsleistung in der Region zu verstärken und uns aktiver in das Entwicklungsprogramm Vision 2030 einzubringen, das den Bau von Infrastruktur-, Tourismus-, Wohn- und Unterhaltungsprojekten im ganzen Land vorsieht, auch im Hinblick auf die Asiatischen Winterspiele im Jahr 2029 und die Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2034«, so Marco Squinzi, CEO von Mapei.
Der Nahe Osten ist eine der größten Wachstumsregionen für Mapei. Der Umsatz stieg im Jahr 2022 um 37,6 Prozent, und in den vergangenen Jahren wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo Mapei mit einer Produktionsstätte vertreten ist, sowie in Saudi-Arabien bedeutende Investitionen getätigt. Dank dieser Übernahme wird Mapei seine internationale Präsenz ausbauen und ist nun weltweit mit 102 Tochtergesellschaften in 57 Ländern vertreten, in denen mehr als 12.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.