Branchen-News

31.07.2020 | Boden / Zubehör

Vorwerk stimmt Management-Buy-Out für Teppichwerke zu

Die Vorwerk-Gruppe hat entschieden, das Angebot eines Management-Teams von Vorwerk Flooring anzunehmen, die das Geschäft als eigenständiges Unternehmen außerhalb des Konzerns weiter betreiben werden.
Die Geschäftstätigkeiten werden weiterhin unter der Marke »Vorwerk Flooring« stattfinden. Die Vorwerk-Gruppe unterstützt die Weiterführung des Geschäfts in den kommenden Jahren und leistet so ihren Beitrag zum Fortbestand des...

Die Vorwerk-Gruppe hat entschieden, das Angebot eines Management-Teams von Vorwerk Flooring anzunehmen, die das Geschäft als eigenständiges Unternehmen außerhalb des Konzerns weiter betreiben werden.
Die Geschäftstätigkeiten werden weiterhin unter der Marke »Vorwerk Flooring« stattfinden. Die Vorwerk-Gruppe unterstützt die Weiterführung des Geschäfts in den kommenden Jahren und leistet so ihren Beitrag zum Fortbestand des Werkes. Dies umfasst auch die Lizensierung der Marke »Vorwerk«. Die Laufzeit der aktuellen Kollektionen »Passion«, »Best of Contract«, »Best of Living« sowie der Fliesenkollektion ist damit unverändert gewährleistet.

Das Geschäft bleibt somit in den Händen eines bekannten, vertrauenswürdigen und kompetenten Teams. »Wir sehen mit den Weichenstellungen im Sortiment, sowie den neuen Listungsprodukten sehr gute Chancen im allgemeinen Handelsgeschäft, dem anstehenden Listungsgeschäft und einem definitiven Wachstum im Objektbereich, getragen durch die neue Struktur im Key Account Management«, betont Martin Multhaupt, Gesamtvertriebsleiter Vorwerk Flooring, und zukünftiger Geschäftsführer der Vorwerk Flooring, für die Bereiche Marketing und Vertrieb.
»Die Vorwerk Gruppe ist sich der historischen Bedeutung des Teppichgeschäfts für Vorwerk bewusst. Allerdings wurde bei der Überprüfung der zukünftigen Ausrichtung deutlich, dass der Bereich nicht mehr zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie der Vorwerk Gruppe ist«, so der persönlich haftende Gesellschafter der Vorwerk Gruppe, Reiner Strecker.

Vorausgegangen war der Unterzeichnung des Management-Buy-Out Angebotes die Verabschiedung eines Sozialplans, der mit strukturellen Anpassungen und einem Abbau von 140 Arbeitsplätzen einhergeht. Der Abbau erfolgt so sozialverträglich wie möglich, unter anderem unter dem Dach einer Transfergesellschaft.
Der Vertragsabschluss, das sogenannte »Closing«, wird für September erwartet.

31.07.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

PCI-Gruppe: Messeteilnahme an »BAU 2021« abgesagt

Die PCI-Gruppe verschiebt ihre Teilnahme an der »BAU« auf 2023 und sagt ihre Beteiligung 2021 aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Situation ab.
»Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und erst nach langer Überlegung gefällt. Zum einen kann niemand zum heutigen Zeitpunkt mit Sicherheit...

Die PCI-Gruppe verschiebt ihre Teilnahme an der »BAU« auf 2023 und sagt ihre Beteiligung 2021 aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Situation ab.
»Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und erst nach langer Überlegung gefällt. Zum einen kann niemand zum heutigen Zeitpunkt mit Sicherheit sagen, wie die Situation im Januar 2021 aussehen wird, ob es weiter Reisebeschränkungen, strikte Auflagen oder neue gesetzliche Regelungen zu Großveranstaltungen geben wird. Der Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden geht ganz klar vor. Zum anderen sind der enge Austausch mit den Besuchern, das direkte persönliche Gespräch und das 'Messe-Feeling' – für uns zentrale, wichtige Aspekte einer Messe – in einer solchen Situation nicht gegeben«, erklärt Stephan Tschernek, Leiter Marketing PCI.
Die PCI wird ihren Partnern und Kunden allerdings mit einem digitalen Messestand eine Alternativlösung anbieten. Der digitale Messestand steht allen Besuchern im Messezeitraum auf den Websites der PCI und Thomsit zur Verfügung.

31.07.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Mapei wird nicht an der »BAU 2021« teilnehmen

Der Bauchemie-Hersteller Mapei wird im kommenden Jahr auch nicht an der Messe »BAU 2021« teilnehmen.
»Wir bedauern es außerordentlich, unsere Teilnahme an der Messe  ›BAU‹ in München absagen zu müssen. Zu dieser Entscheidung sind wir nach gründlicher Überlegung unserer Geschäftsleitung in Deutschland und Italien...

Der Bauchemie-Hersteller Mapei wird im kommenden Jahr auch nicht an der Messe »BAU 2021« teilnehmen.
»Wir bedauern es außerordentlich, unsere Teilnahme an der Messe  ›BAU‹ in München absagen zu müssen. Zu dieser Entscheidung sind wir nach gründlicher Überlegung unserer Geschäftsleitung in Deutschland und Italien gekommen, was uns allen nicht leichtgefallen ist«, sagt Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer der Mapei GmbH.
Das Unternehmen begründet die Absage damit, dass eine wie sonst übliche Messeplanung und -durchführung aufgrund der Hygienevorschriften und Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie nicht möglich sein wird. »Da wir unserer Sorgfaltspflicht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden müssen, können wir unter diesen Umständen keinen reibungslosen und sicheren Messeauftritt gewährleisten. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Standbesucher, die sich darauf verlassen können müssen, dass wir ihre Gesundheit nicht gefährden«, führt Gruber weiter aus.
Mapei plant 2023 wieder aktiv mit einem Messestand auf der »BAU« vertreten zu sein, um an die vergangenen erfolgreichen Messeauftritte anknüpfen zu können, davon ausgehend, dass die Messe dann wieder wie in den letzten Jahren durchführbar sein wird.

30.07.2020 | Boden / Zubehör

Egger: Stabiles Jahresergebnis 2019/2020

Ein stabiles Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019/2020 präsentierte die Egger-Gruppe mit einem Umsatz von –0,4 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) war mit 424,4 Mio. Euro (–0,1 Prozent) leicht rückläufig, doch die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit 15,0 Prozent gleich zum Vorjahr. Die...

Ein stabiles Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019/2020 präsentierte die Egger-Gruppe mit einem Umsatz von –0,4 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) war mit 424,4 Mio. Euro (–0,1 Prozent) leicht rückläufig, doch die bereinigte EBITDA-Marge liegt mit 15,0 Prozent gleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote liegt mit 37,9 Prozent über dem Vorjahreswert (36,8 Prozent).

Rund 10.100 Mitarbeiter (Stichtag 30.4.2020) haben im abgelaufenen Geschäftsjahr zu diesen Ergebnissen und zu einem neuen Höchststand an Produktionskapazität von 8,9 Mio. m3 Holzwerkstoffe und Schnittholz beigetragen. Ebenso befindet sich die Egger-Gruppe weiterhin in einer Phase sehr hoher Investitionstätigkeit und hat im Geschäftsjahr 2019/2020 die Rekordsumme von 531,4 Mio. Euro investiert.

Nach einer sehr positiven Geschäftsentwicklung in den ersten elf Monaten haben Effekte der Corona-Pandemie diese leicht gedämpft. Dabei kam es aufgrund der unterschiedlichen Ausbreitung des Virus und der national dagegen gesetzten Maßnahmen zu regionalen Unterschieden in der wirtschaftlichen Auswirkung. Während es – über das gesamte Geschäftsjahr 2019/2020 betrachtet – in Westeuropa zu Umsatzrückgängen kam, konnten die Umsätze in Mitteleuropa leicht und in den osteuropäischen, amerikanischen und Übersee-Märkten zum Vorjahr teils erheblich gesteigert werden.
Die Division Decorative Products Mitte hat im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 886,6 Mio. EUR (+ 2,8 Prozent zum Vorjahr) erwirtschaftet. Die Division Decorative Products West mit Werken in Großbritannien und Frankreich hat mit 663,2 Mio. EUR einen um –7,1 Prozent geringeren Umsatz als im Vorjahr. Der Umsatz der Division Decorative Products Ost stieg um + 5,8 Prozent auf 886,5 Mio. EUR. Die jüngste Division Decorative Products Americas erhöhte ihren Umsatz um + 14,2 Prozent auf 137,3 Mio. EUR. Darin enthalten sind neben dem argentinischen Standort Concordia bereits Marktaufbauaktivitäten in Nordamerika für das im Bau befindliche Werk in Lexington, NC.
Die Division Flooring Products liegt mit einem Umsatz von 441,0 Mio. EUR um –1,3 Prozent knapp unter dem Vorjahr. Das Segment Sonstiges beinhaltet das Sägewerk in Brilon (DE), kleinere eigenständige Bereiche und Gruppenfunktionen und hat einen Umsatz von 173,7 Mio. EUR erwirtschaftet.

Optimistischer Ausblick für 2020/2021
Trotz Unsicherheiten in den Prognosen zur Pandemie-Entwicklung und zu etwaigen weiteren Lockdown-Maßnahmen, geht man bei Egger von einer stabilen Entwicklung im Geschäftsjahr 2020/2021 aus.

29.07.2020 | Messeartikel

»R+T 2021« wird auf 2022 verschoben

Die Messe Stuttgart verschiebt die nächste Ausgabe der »R+T 2021« auf den 21. bis 25. Februar 2022. Dieses Ergebnis resultiert aus den intensiven Gesprächen der Projektverantwortlichen mit allen Partnern, Trägerverbänden, dem Ausstellerbeirat und führenden Herstellern. Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen eine umfangreiche, zum großen Teil persönliche Befragung nationaler und internationaler Aussteller durchgeführt,...

Die Messe Stuttgart verschiebt die nächste Ausgabe der »R+T 2021« auf den 21. bis 25. Februar 2022. Dieses Ergebnis resultiert aus den intensiven Gesprächen der Projektverantwortlichen mit allen Partnern, Trägerverbänden, dem Ausstellerbeirat und führenden Herstellern. Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen eine umfangreiche, zum großen Teil persönliche Befragung nationaler und internationaler Aussteller durchgeführt, die ebenfalls ein eindeutiges Ergebnis lieferte.

»Vom ersten Tag an haben wir auf eine enge und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten gesetzt. Der intensive Austausch sowie die Ausstellerbefragung zeigen deutlich, dass insbesondere durch die hohe Internationalität und die extrem lange Vorbereitungsphase eine ›R+T‹ in gewohnter Qualität zum aktuellen Zeitpunkt nicht verlässlich realisierbar ist«, erläutert Roland Bleinroth, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.
»Die ›R+T‹ ist viel mehr als eine reine Fachmesse! Der Austausch mit Kollegen, intensive Fachgespräche, zahlreiche Netzwerkveranstaltungen und Rahmenevents machen die ›R+T‹ alle drei Jahre zu einem großen Familientreffen. All das ist jedoch unter den aktuellen Bedingungen so nicht zu gewährleisten. So schwer uns diese Entscheidung nach zweieinhalb Jahren Planung, Vorbereitungen und Herzblut auch fällt, ist es die einzig richtige zum jetzigen Zeitpunkt«, ergänzt Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie der Messe Stuttgart. »Mit der Verschiebung auf 2022 möchten wir vor allem unseren Ausstellern und Partnern die größtmögliche Planungssicherheit bieten. Die Hersteller sollen im Februar 2022 wieder Zugriff auf das gesamte ›R+T‹-Netzwerk erhalten, so wie sie es kennen und gewohnt sind. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Branche eine Lösung gefunden haben, um an den bisherigen Erfolg der Weltleitmesse anknüpfen zu können.«

Neues digitales »R+T«-Format in 2021
Die Verschiebung der »R+T« öffnet aber auch neue Chancen und Türen für die Branche: »Im ursprünglichen Veranstaltungszeitraum, vom 22. bis 26. Februar 2021, erhalten alle unsere Aussteller die Möglichkeit, bei der »R+T digital« die entwickelten Innovationen und Neuheiten auf einer digitalen Plattform einem weltweiten Fachpublikum zu präsentieren«, so Sebastian Schmid. Den Kern dieses digitalen Formats bildet der »R+T«-Innovationspreis, der gemäß den ursprünglichen Planungen als Live-Event umgesetzt wird. Darüber hinaus werden weitere Themenschwerpunkte, wie Handwerk, Smart Home und Architektur, aufgegriffen. Ergänzt wird das Angebot durch hybride, branchenspezifische Fachvorträge und verschiedene Matchmaking-Angebote. Die präsentierten Inhalte sind auch im Anschluss an die »R+T digital« noch 365 Tage bis zur nächsten »R+T« online verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert. »In den nächsten Wochen finalisieren wir das Konzept zur ›R+T digital‹ und beginnen direkt mit den ersten Umsetzungen. Des Weiteren werden wir alle wichtigen Schritte für eine erfolgreiche ›R+T 2022‹ in die Wege leiten. Wir können es schon jetzt kaum erwarten, all‘ unsere Aussteller und Besucher vom 21. bis 25. Februar 2022 wieder persönlich in Stuttgart zu begrüßen«, freut sich Sebastian Schmid.

29.07.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Auch Sopro sagt Teilnahme an »BAU 2021« ab

Wie der Bauchemie-Hersteller Sopro mitteilt, wird das Unternehmen nicht als Aussteller auf der »BAU 2021« in München vertreten sein. Nach Ansicht der Geschäftsführung wird unter den zu erwartenden Restriktionen, welche die Covid-19-Pandemie aufzwingt, auf der »BAU 2021« eine effektive und angemessene Kommunikation mit den Kunden in...

Wie der Bauchemie-Hersteller Sopro mitteilt, wird das Unternehmen nicht als Aussteller auf der »BAU 2021« in München vertreten sein. Nach Ansicht der Geschäftsführung wird unter den zu erwartenden Restriktionen, welche die Covid-19-Pandemie aufzwingt, auf der »BAU 2021« eine effektive und angemessene Kommunikation mit den Kunden in einem angenehmen Messeumfeld nicht möglich sein.
Seit Jahrzehnten ist die Sopro regelmäßiger Aussteller auf der »BAU« in München und stellt mit seinen Messeständen stets einen Magneten für zahlreiche Fachbesucher aus dem In- und Ausland dar. Für die »BAU 2021« hatte man sich in Wiesbaden viel vorgenommen und sich darauf gefreut, bestehende und neue Kunden wieder mit einem Feuerwerk an Neuheiten begeistern zu können. Mittlerweile hat man in Wiesbaden allerdings große Sorgen, angesichts der zu erwartenden Restriktionen den Kunden in Zeiten physischer Distanz das vertraute und entspannte Messeumfeld bieten zu können. Zudem befürchtet man auch, dass die Mehrzahl der Kunden-Zielgruppen die Messe nicht besuchen werden,  wie zahlreiche Rückmeldungen aus dem Markt, der Branche und dem Vertriebsumfeld der Sopro leider überdeutlich bestätigen. Auch die vielen internationalen Gäste, die das Unternehmen unter normalen Umständen neben wichtigen Baustoff-Fachhändlern, Ingenieuren, Architekten, Planern, Handwerkern und Investoren erwartet, werden im kommenden Januar vermutlich die Reise nach München nicht antreten können oder antreten wollen.
Darüber hinaus befürchtet das Unternehmen, unter den derzeitigen Bedingungen seiner Verantwortung im Hinblick auf den Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter/innen, die als Standbesatzung oder Besucher nach München kommen würden, nicht gerecht werden zu können. Des Weiteren ist anzunehmen, dass im Januar jahreszeitlich bedingt weitere gesundheitliche Risiken hinzukommen. Sopro gehört nach wie vor zu den großen Befürwortern der Messe »BAU« in München und ist daher fest entschlossen, an der nächsten »BAU« in München wieder teilzunehmen.

28.07.2020 | Boden / Zubehör

Selit: Messeteilnahme an »DOMOTEX 2021« abgesagt

Selit, Hersteller von Verlegeunterlagen, Leisten und Profilen, sagt seine Teilnahme an der »DOMOTEX 2021« in Hannover ab. Grund hierfür ist die unsichere Entwicklung der Covid-19 Pandemie.
Die »DOMOTEX« ist seit Jahren ein wichtiger Termin im Kalender von Selit, um Produktneuheiten vorzustellen, Kunden und Interessenten zu treffen und sich mit ihnen im direkten Kontakt auszutauschen. Diese unbeschwerten Begegnungen sieht das Unternehmen durch Auflagen und Reisebeschränkungen gefährdet. »Vor allem aber geht es uns um die Gesundheit und das Wohl unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden«, sagt Marketing-Leiterin Lydia Bober. Dies sicherzustellen sei oberstes Gebot.
Gleichzeitig schließt das Unternehmen auch die Teilnahme an europäischen Alternativveranstaltungen zu Jahresbeginn aus.

28.07.2020 | Fachhandel / Kooperationen

Klöpferholz: Grimm legt Geschäftsführung nieder

Axel Grimm, gemeinsam mit Manfred Meyer Geschäftsführer der Klöpferholz GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Garching bei München, scheidet auf eigenen Wunsch zum 30.09.2020 aus dem Unternehmen aus und legte sein Amt bereits nach der Gesellschafterversammlung vom 10.07.2020 nieder. Meyer wird nunmehr alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft.
Unterstützt wird er dabei von Prokurist Uwe Thielemann, der die kaufmännischen Bereiche übernimmt.

27.07.2020 | Heimtextilien / Sonnenschutz

Warema sagt auch Teilnahme an »BAU 2021« ab

Auch Sonnenschutz-Hersteller Warema hat entschieden, seine Teilnahme an der Messe »BAU 2021« in München abzusagen. Die unsichere Situation aufgrund der Corona-Pandemie macht eine zuverlässige Planung zu diesem Zeitpunkt unmöglich, so dass Warema alternative Wege sucht, um in dieser herausfordernden Zeit gemeinsam mit seinen Partnern den...

Auch Sonnenschutz-Hersteller Warema hat entschieden, seine Teilnahme an der Messe »BAU 2021« in München abzusagen. Die unsichere Situation aufgrund der Corona-Pandemie macht eine zuverlässige Planung zu diesem Zeitpunkt unmöglich, so dass Warema alternative Wege sucht, um in dieser herausfordernden Zeit gemeinsam mit seinen Partnern den persönlichen Austausch zu wahren.
»Wir haben alle Aspekte abgewogen, ehe wir den Entschluss zur Absage unserer Teilnahme gefasst haben«, sagt Christian Steinberg, Vorstand Global Market der Warema Group. »Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wie sich die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen bis zum Januar entwickeln werden. Daher ist es für uns der einzig richtige Schritt, unsere Planungen für die ›BAU‹ im Januar 2021 einzustellen. Auch ist ungewiss, ob eine Messe im Januar ein gesundheitliches Risiko für Mitarbeiter, Partner und Kunden darstellt und ob der sonst recht große Anteil internationaler Besucher ohne Weiteres anreisen kann. Wir hoffen sehr, dass in Zukunft wieder Messen und Kongresse unter normalen Umständen möglich sein werden, an denen wir uns gerne beteiligen wollen. Bis dahin verstärken wir unsere Markteinführungen auf digitalem Weg«, erklärt Steinberg weiter.

24.07.2020 | Verband

Im Baugewerbe brachen im Mai die Auftragseingänge ein

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, sagt zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes folgendes: »Die Entwicklung der Auftragseingänge im Mai bestätigt die Einschätzung der Unternehmen. Der Rückgang der Order fällt mit 10,6 Prozent sehr deutlich aus, und ist im Wirtschaftsbau mit minus 22 Prozent erwartungsgemäß besonders ausgeprägt. Bereits in den beiden...

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, sagt zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes folgendes: »Die Entwicklung der Auftragseingänge im Mai bestätigt die Einschätzung der Unternehmen. Der Rückgang der Order fällt mit 10,6 Prozent sehr deutlich aus, und ist im Wirtschaftsbau mit minus 22 Prozent erwartungsgemäß besonders ausgeprägt. Bereits in den beiden Vormonaten waren die neuen Aufträge rückläufig. Dieses wird die Bautätigkeit in den kommenden Monaten bremsen. Derzeit arbeiten die Unternehmen immer noch die hohen Auftragsbestände vom Jahresbeginn ab.«

Danach haben die Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im Mai 2020 einen Umsatz von gut 8 Mrd. Euro erwirtschaftet, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht (- 0,5 Prozent). Der Umsatz betrug in den ersten fünf Monaten des Jahres kumulativ ca. 40 Mrd. Euro (+ 7,1 Prozent). »Insbesondere der Rückgang der Order im Wirtschaftshochbau im Mai um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt die Investitionszurückhaltung der Unternehmen aus der Industrie als auch aus dem Dienstleistungsbereich infolge der Corona-Pandemie sehr deutlich. Sowohl die exportorientierte deutsche Industrie als auch Handel und Gastronomie haben mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Dieses drückt auf die Investitionsbereitschaft.Auch im Wohnungsbau verzeichnen wir im Mai mit minus 4,6 Prozent, nach fast minus 13 Prozent im April, deutlich weniger Auftragseingänge als im Vorjahr«, erklärt Pakleppa weiter.