Branchen-News

07.10.2020 | Boden / Zubehör

Parador: Personelle Veränderung im Management

Als neuer Head of Product Management verantwortet Jens Winnemöller, 47, die Gesamtleitung des Produktmanagements bei Parador und berichtet in dieser Funktion direkt an Geschäftsführer und CSO Stefan Kükenhöhner. Jens Winnemöller ist Dipl.-Wirtschaftsingenieur und Dipl.-Holzingenieur und kann auf langjährige Erfahrung in den Bereichen Produktmanagement, Sales und Business Development zurückblicken. Zuvor war er in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Leiter Produktmanagement bei der Wilo SE.

Die Stelle des Personalleiters wird zukünftig von Reinhard Krüger, 49, verantwortet, der in dieser Funktion an Geschäftsführer und CTO Hendrik Voß berichtet. Der Diplom-Kaufmann hat langjährige Erfahrung als Personalmanager in verschiedenen Industrieunternehmen. In den vergangenen zehn Jahren war er als Personalleiter Zentral- und Osteuropa bei der Armstrong Building Products GmbH (heute Knauf-Gruppe) für verschiedene Standorte (Produktion, Vertriebsteams und Customer Service) tätig. © - Parador

07.10.2020 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand: Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt

Wie die HolzLand-Kooperation mitteilt, wurde aufgrund eines mehrheitlichen Votums der Mitglieder, der Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt. Anlass ist der im Sommer gelaunchte »Online Brand Store« von Parador, der bei den HolzLand-Mitgliedern zu Irritationen geführt hat.
In dem Store können Endverbraucher einen Artikel...

Wie die HolzLand-Kooperation mitteilt, wurde aufgrund eines mehrheitlichen Votums der Mitglieder, der Lieferantenvertrag mit Parador gekündigt. Anlass ist der im Sommer gelaunchte »Online Brand Store« von Parador, der bei den HolzLand-Mitgliedern zu Irritationen geführt hat.
In dem Store können Endverbraucher einen Artikel erwerben, und derjenige Parador-Händler, der zum Kunden geografisch am nächsten liegt, ermittelt und zugeordnet wird dies über eine Geo-Lokalisierung, bekommt eine Beteiligung an dessen Nettoumsatz.
Eine daraufhin von HolzLand initiierte Umfrage bei den Mitgliedern, wie die Folgen der Online-Initiative von Parador für eine weitere Zusammenarbeit eingeschätzt werde ergab, dass die Mehrheit der HolzLand-Mitglieder es nicht für wirtschaftlich sinnvoll erachtet, den bestehenden Lieferantenvertrag mit Parador weiterzuführen.

30.09.2020 | Messeartikel

Messe »BAU 2021« in München findet nicht statt

Die »BAU«, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, wird nicht wie geplant vom 11. bis 16. Januar 2021 als klassische Präsenzmesse stattfinden. Das ist das Ergebnis der Sitzungen vom 30. September 2020, die der Veranstalter mit Fachbeirat und Kuratorium der Leitmesse geführt hat.
»Vielmehr wird vom...

Die »BAU«, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, wird nicht wie geplant vom 11. bis 16. Januar 2021 als klassische Präsenzmesse stattfinden. Das ist das Ergebnis der Sitzungen vom 30. September 2020, die der Veranstalter mit Fachbeirat und Kuratorium der Leitmesse geführt hat.
»Vielmehr wird vom 13. bis 15. Januar 2021 ein hybrides Format realisiert, das den Ausstellern die Möglichkeit bietet, ihre Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen. Der digitale Teil dieser Veranstaltung wird auch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Präsenzmesse ›BAU 2023‹ sein«, heißt es in einer Pressemitteilung der Messe München vom heutigen Tage.
Eine Verschiebung der »BAU« wurde mit Fachbeirat und Kuratorium diskutiert.
Hierzu erklärt Martin Hörmann, stellvertretender Vorsitzender dieser beiden Gremien: »Eine Verschiebung der Messe war für uns nie eine ernsthafte Option, weil sie den zweijährigen Innovationszyklus, an dem sich die ›BAU‹ seit jeher orientiert, unterbrochen hätte. Internationale Aussteller und Besucher sind ein Markenkern der klassischen ›BAU‹. Unter den aktuellen COVID-19-Rahmenbedingungen hätten wir diese Erwartung nicht erfüllen können.«
2023 wird die »BAU« dann wieder wie gewohnt stattfinden, inklusive der digitalen Zusatzangebote, die im kommenden Januar im hybriden Format erstmals zur Verfügung stehen.

29.09.2020 | Verband

MMFA: Profol neues außerordentliches Mitglied

Das mit Hauptsitz in Deutschland ansässige Unternehmen Profol ist dem Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge e.V. (MMFA) beigetreten. Profol entwickelt Cast-Flolien aus Polyolefin für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Schreibwaren, Möbel, Verpackungen, Bau und Bodenbelägen. Das Unternehmen hat Produktionsstätten in...

Das mit Hauptsitz in Deutschland ansässige Unternehmen Profol ist dem Verband der mehrschichtigen modularen Bodenbeläge e.V. (MMFA) beigetreten. Profol entwickelt Cast-Flolien aus Polyolefin für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Schreibwaren, Möbel, Verpackungen, Bau und Bodenbelägen. Das Unternehmen hat Produktionsstätten in Europa, Amerika und Asien, beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiter und verfügt über eine Jahreskapazität von 120.000 Tonnen für Kunststofffolien-Produkte.
»Mit seiner Expertise in der Entwicklung langlebiger Spezialfolien für Bodenbeläge passt Profol perfekt zu unserem Verband und stellt eine wertvolle Ergänzung für unsere bestehende Mitgliederbasis dar«, hob Matthias Windmöller, der Vorstandsvorsitzende des MMFA, hervor.
Udo Steinhauer, Director Business Development bei Profol, erklärte: »Der MMFA bringt viele verschiedene Interessengruppen mit Expertise in vielen unterschiedlichen Bereichen zusammen, die für unser Geschäft sehr relevant sind. Wir sind sehr froh darüber, außerordentliches Mitglied zu werden und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem MMFA und seinen Mitgliedern.«
Mit Profol hat der MMFA jetzt 25 ordentliche und 30 außerordentliche Mitglieder sowie drei Fördermitglieder.

29.09.2020 | Verlegewerkstoffe / Estrich / Technik

Stauf sagt Teilnahme an der »BAU 2021« ab

Auch der weltweit tätige Spezialist für Klebstofftechnologie Stauf wird im Januar 2021 nicht auf der Messe »BAU« in München ausstellen. »Die ›BAU‹ ist für uns eigentlich ein fester Termin im Messekalender, doch können wir auf einer solchen Veranstaltung den Infektionsschutz für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner nicht...

Auch der weltweit tätige Spezialist für Klebstofftechnologie Stauf wird im Januar 2021 nicht auf der Messe »BAU« in München ausstellen. »Die ›BAU‹ ist für uns eigentlich ein fester Termin im Messekalender, doch können wir auf einer solchen Veranstaltung den Infektionsschutz für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner nicht sicherstellen«, sagt Carsten Bockmühl, Leiter Vertrieb und Marketing bei Stauf. »Wegen der anhaltenden Pandemie und der nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ist zudem aus unserer Sicht ein unbeschwertes Messeerlebnis nicht möglich«, so Bockmühl weiter.
Seine Neuheiten, Produkte und Inhalte wird Stauf zeitgleich zur »BAU« auf alternativen Kommunikationsplattformen präsentieren. Sollte das weltweite Pandemie-Geschehen eine unbeschwerte Teilnahme an der Messe »BAU« in 2023 ermöglichen, wird Stauf wieder vertreten sein.

29.09.2020 | Boden / Zubehör

Bauwerk Group: Umsatzrückgang im 1. Halbjahr

Der konsolidierte Netto­umsatz der Bauwerk Group betrug im 1. Halbjahr 2020 128,3 Mio. CHF (118,7 Mio. Euro) und lag damit um 12,3 Prozent unter Vorjahr. Aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzfortschritte in der Produktion und unmittelbar eingeleiteten weiteren Sparmaßnahmen wurden die Ertragskennzahlen trotz rückläufigem Umsatz verbessert. Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 13,4 Mio. CHF (12,4 Mio. Euro), die...

Der konsolidierte Netto­umsatz der Bauwerk Group betrug im 1. Halbjahr 2020 128,3 Mio. CHF (118,7 Mio. Euro) und lag damit um 12,3 Prozent unter Vorjahr. Aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Effizienzfortschritte in der Produktion und unmittelbar eingeleiteten weiteren Sparmaßnahmen wurden die Ertragskennzahlen trotz rückläufigem Umsatz verbessert. Das betriebliche Ergebnis EBITDA betrug 13,4 Mio. CHF (12,4 Mio. Euro), die daraus resultierende EBITDA-Marge lag bei 10,5 Prozent (9,8 Prozent in der Vorjahresperiode).

Rückläufiges Volumen
Das abgesetzte Volumen lag im 1. Halbjahr 2020 bei 4,1 Mio. m² (10 Prozent unter Vorjah­resperiode). Trotz Volumen- und Umsatzrückgang gelang es der Gruppe dennoch, die Margen zu halten, respektive zu verbessern. Weiter verbesserte Produktivitäten und Effizienzen in den Werken, Entspannungen am Materialbeschaffungsmarkt, erhebliche Sparmaßnahmen in den übrigen Betriebsaufwänden sowie nicht zuletzt auch Entschädigungsbeiträge für Kurzarbeit trugen wesentlich zur positiven Entwicklung bei.

Solide Finanzierung
Die Bilanz­ und Finanzkenn­zahlen der Bauwerk Group per 30. Juni 2020 sind nach wie vor solide. Die Eigenkapitalquote per Stich­tag lag – unter Einrechnung der nachrangigen Aktionärs­darlehen – bei 43,2 Prozent (42,9 Prozent per 30. Juni 2019). Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Finanz­verbindlichkeiten um rund 8,7 Mio. CHF (8,5 Mio. Euro) reduziert werden.

Neuer Name der Gruppe
Die Bauwerk Group verkauft ihre Produkte unter den beiden bekannten Marken »Bauwerk Parkett« und »Boen«. Die Marktbearbeitung ist ausgelegt auf den jeweiligen Verkaufskanal und die geografischen Märkte. Per 1. September 2020 wurde die Gruppe in Bauwerk Group umbenannt. Der bewährte Marktauftritt der beiden Marken »Bauwerk« und »Boen« wird fortgeführt.

Ausblick 2020
Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung und somit mangelnder Visibilität in den einzelnen Märkten verzichtet die Bauwerk Group auf einen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte. Die Gruppe ist aber zuversichtlich, mit den greifenden Effizienzmassnahmen die Produktivität weiter zu verbessern und die Ertragszahlen steigern zu können, sobald sich eine Stabilisierung bei den Volumen einstellt.

29.09.2020 | Boden / Zubehör

Egger beteiligt sich mit 27,5 Prozent an Cleaf

Die österreichische Egger-Gruppe hat eine Minderheitsbeteiligung von 27,5 Prozent an dem italienischen Oberflächenspezialisten Cleaf erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Beide Unternehmen waren bereits vor einem Jahr eine Vertriebskooperation eingegangen. Unverändert werden die Mehrheitsanteile von Cleaf durch die Familie Caspani gehalten. Egger betont, auch zukünftig keine Mehrheitsbeteiligung an Cleaf...

Die österreichische Egger-Gruppe hat eine Minderheitsbeteiligung von 27,5 Prozent an dem italienischen Oberflächenspezialisten Cleaf erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Beide Unternehmen waren bereits vor einem Jahr eine Vertriebskooperation eingegangen. Unverändert werden die Mehrheitsanteile von Cleaf durch die Familie Caspani gehalten. Egger betont, auch zukünftig keine Mehrheitsbeteiligung an Cleaf übernehmen zu wollen.
»Wir haben stets die Vision einer breiteren Zusammenarbeit verfolgt. Unsere Kooperation im Vertrieb hat gezeigt, dass wir gemeinsam für unsere Kunden das Beste aus zwei Welten leisten können«, betonen beide Unternehmen in einer Pressemitteilung.

28.09.2020 | Boden / Zubehör

Aus Ege Taepper und Carpet Concept wird »Ege Carpets«

Die Ege-Gruppe ist seit 2016 Mehrheitseigner von Carpet Concept und wird zukünftig ihr Portfolio unter der neuen Marke »Ege Carpets« bündeln.
Was 2016 mit dem Einstieg des dänischen Teppichbodenherstellers Egetaepper bei Carpet Concept begann, mündet nun ab Anfang Mai 2021 in der Fusion der einzelnen Marken zur neuen »Ege...

Die Ege-Gruppe ist seit 2016 Mehrheitseigner von Carpet Concept und wird zukünftig ihr Portfolio unter der neuen Marke »Ege Carpets« bündeln.
Was 2016 mit dem Einstieg des dänischen Teppichbodenherstellers Egetaepper bei Carpet Concept begann, mündet nun ab Anfang Mai 2021 in der Fusion der einzelnen Marken zur neuen »Ege Carpets«.
Durch die Fusion der vier Marken »Bentzon Carpets«, »Carpet Concept«, »Ege« und »Hammer« soll unter der Marke »Ege Carpets« ein internationaler Anbieter für textile Architektur und Design in Office, Hotel und Cruise entstehen, heißt es in einer Mitteilung von Carpet Concept. Vision sei es, Trendsetter für anspruchsvolle Projekte auf der ganzen Welt zu sein. »Durch die Konzentration auf Produkte, Service und die damit verbundenen Prozesse von Carpet Concept und Ege können wir mit der ›Ege Carpets‹ neue Möglichkeiten und Kompetenzen kreieren und entstehen lassen«, heißt es weiter.

28.09.2020 | Verband

DKV: Henjes übergibt an Lingg

Am 18. Sepember 2020 trafen sich die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbandes zur nachgeholten Mitgliederversammlung in Kenzingen. Neben dem Geschäftsbericht 2019 standen die turnusmäßigen Wahlen im Fokus. Hebo-Geschäftsführer Volker Henjes, Sprecher der Fachgruppe Bodenbeläge, übergab sein Amt an Edwin Lingg, Vorstand der Lico AG aus...

Am 18. Sepember 2020 trafen sich die Mitglieder des Deutschen Kork-Verbandes zur nachgeholten Mitgliederversammlung in Kenzingen. Neben dem Geschäftsbericht 2019 standen die turnusmäßigen Wahlen im Fokus. Hebo-Geschäftsführer Volker Henjes, Sprecher der Fachgruppe Bodenbeläge, übergab sein Amt an Edwin Lingg, Vorstand der Lico AG aus Müstair/Schweiz. In ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden weiteren DKV-Vorstände Rüdiger Bleckmann, als Sprecher des Vorstands und der Fachgruppe Verschlüsse, sowie Dieter Schenkling als Vorstand mit der Verantwortung für den Fachbereich Technischer Kork/Dämmstoff.
Zur Sitzung eingeladen hatte das Mitgliedsunternehmen Zipse mit dem Anliegen, Leben und Wirken des Unternehmensgründers und vormaligen Inhabers Lothar Zipse, der im Frühsommer an seiner Covid-19-Erkrankung verstarb, zu würdigen. Höhepunkt der Veranstaltung war die gemeinsame Pflanzung einer Korkeiche in Gedenken an einen der unermüdlichsten Mitstreiter für das Natur- und Zukunftsmaterial Kork, Lothar Zipse.

25.09.2020 | Verband

ZDB: Baukonjunktur - Deutlicher Auftragsrückgang im Wirtschaftsbau

»Die neuesten Daten zur Entwicklung des Auftragseingangs am Bau sind alles andere als erfreulich. Insbesondere die Nachfrage im Wirtschaftsbau bleibt leider sehr verhalten. Wir sehen im Wirtschaftsbau den fünften Monat in Folge deutliche Auftragsrückgänge (-10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Während es in den letzten Monaten besonders den Wirtschaftshochbau getroffen hat, halten sich nun auch die Auftraggeber im Wirtschaftstiefbau...

»Die neuesten Daten zur Entwicklung des Auftragseingangs am Bau sind alles andere als erfreulich. Insbesondere die Nachfrage im Wirtschaftsbau bleibt leider sehr verhalten. Wir sehen im Wirtschaftsbau den fünften Monat in Folge deutliche Auftragsrückgänge (-10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Während es in den letzten Monaten besonders den Wirtschaftshochbau getroffen hat, halten sich nun auch die Auftraggeber im Wirtschaftstiefbau erkennbar mit Ordern zurück. Insgesamt liegen die Order im Wirtschaftsbau um gut 1 Mrd. Euro unter dem Vorjahresniveau (-5,3 Prozent).« Mit diesen Worten kommentierte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), die heute vorgelegten Daten des Statistischen Bundesamtes, die sich auf Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten beziehen, zur Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe zum Juli 2020.

Demnach stiegen die Auftragseingänge auch in den anderen Bausparten lediglich verhalten an, im Wohnungsbau um +2,0 Prozent und im Öffentlichen Bau um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. »Dank guter Witterung, hoher Auftragsbestände zum Jahresbeginn und ununterbrochener Bautätigkeit sind wir bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Es zeigt sich aber, dass auch die Bauwirtschaft nicht unberührt von den Umsatzeinbußen bei Industrie und Dienstleistungen bleibt. Der Auftragsrückgang wird sich in den nächsten Monaten auch in der Umsatzentwicklung niederschlagen«, erklärt Pakleppa.

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes konnten die Bauunternehmen im Juli das Umsatzniveau aus dem Vorjahr etwa halten. Während der Umsatz im Wohnungsbau dabei um gut 5 Prozent stieg, fiel er im Wirtschaftsbau um rund 3 Prozent und im öffentlichen Bau um 1,6 Prozent. Dank der steigenden Umsätze im ersten Quartal liegt der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt per Juli noch bei gut +6 Prozent.