Branchen-News

18.01.2021 | Messeartikel

Messe »Heimtextil 2021« endgültig abgesagt

Die bereits von Januar auf Anfang Mai verschobene Messe »Heimtextil« findet in diesem Jahr nicht statt.
Wie die Messe Frankfurt mitteilt, ist eine Entspannung der Pandemielage aktuell nicht in Sicht. Es existiere faktisch ein Veranstaltungsverbot in Deutschland und auch die weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen machen Messeplanungen für April und Mai 2021 derzeit unmöglich.
»Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen«, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.
Die nächste »Heimtextil« in Frankfurt findet vom 11. bis 14. Januar 2022 statt.

18.01.2021 | Boden / Zubehör

Forbo: Ertragsverbesserung im 2. Halbjahr

Forbo erzielte für das gesamte Jahr 2020 einen Umsatz von rund CHF 1117 Mio = 1038,4 Euro (Vorjahr: CHF 1282,2 Mio = 1192,9 Euro). Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund 8 Prozent in Lokalwährungen (rund 13 Prozent in Konzernwährung).
Die Vielzahl der im ersten Halbjahr 2020 eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz der...

Forbo erzielte für das gesamte Jahr 2020 einen Umsatz von rund CHF 1117 Mio = 1038,4 Euro (Vorjahr: CHF 1282,2 Mio = 1192,9 Euro). Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund 8 Prozent in Lokalwährungen (rund 13 Prozent in Konzernwährung).
Die Vielzahl der im ersten Halbjahr 2020 eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, zur Sicherstellung einer hohen Lieferfähigkeit unter erschwerten Bedingungen sowie die breit angelegten Effizienzsteigerungs-Maßnahmen haben das Ergebnis des zweiten Halbjahrs maßgebend beeinflusst. Die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten hat sich zusätzlich positiv auf die Ertragskraft ausgewirkt, so dass sich die Betriebsgewinnmargen gegenüber dem ersten Halbjahr in beiden Geschäftsbereichen deutlich verbessert haben.
Forbo erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein Konzernergebnis von etwa CHF 100 Mio = 92,9 Mio Euro (Vorjahr: CHF 138,3 Mio = 128,6 Mio Euro).

15.01.2021 | Boden / Zubehör

Loba verstärkt Vertriebsteam in Norddeutschland

Seit dem 1. November 2020 steht Parkettlegermeister Andreas Goedicke, 40, als Fachberater den Loba-Kunden im Raum Hannover, Braunschweig, Göttingen und Münster rund um die Oberflächenveredelung mit Rat und Tat zur Seite.
Bereits seit 2010 nutzte Goedicke im Rahmen seiner Selbstständigkeit Loba-Produkte und ist von der Produktvielfalt und Gestaltungsmöglichkeit überzeugt. Goedicke freut sich darauf, seine Leidenschaft und Fachkompetenz mit Loba-Kunden zu teilen. - © Loba

14.01.2021 | Fachhandel / Kooperationen

HolzLand erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz

Der zentralregulierte Brutto-Umsatz der HolzLand-Gruppe ist 2020 im Vorjahresvergleich um 15,5 Prozent auf rund 1,02 Milliarden Euro angewachsen.
»Das ist das beste Ergebnis in der Geschichte der Holzfachhändler. Sicherlich hat unsere Branche von Corona profitiert, und das wissen wir alle einzuordnen. Zugleich haben wir aber das Beste aus den schwierigen Rahmenbedingungen gemacht und gemeinsam gezeigt, wie dynamisch unsere...

Der zentralregulierte Brutto-Umsatz der HolzLand-Gruppe ist 2020 im Vorjahresvergleich um 15,5 Prozent auf rund 1,02 Milliarden Euro angewachsen.
»Das ist das beste Ergebnis in der Geschichte der Holzfachhändler. Sicherlich hat unsere Branche von Corona profitiert, und das wissen wir alle einzuordnen. Zugleich haben wir aber das Beste aus den schwierigen Rahmenbedingungen gemacht und gemeinsam gezeigt, wie dynamisch unsere Kooperation ist und was gelebte Kooperation bewegen kann«, kommentiert HolzLand-Geschäftsführerin Nicole Averesch den Rekordumsatz. Entscheidender Erfolgsschlüssel sei die hohe digitale Kompetenz der Kooperation gewesen. Der über den gemeinsamen Holzland-Marktplatz generierte Umsatz habe sich versechsfacht.
Ein Blick zurück zeigt, dass auch die HolzLand-Eigenmarke »HQ« ein wichtiger Baustein der positiven Gesamtentwicklung gewesen ist. Im Vergleich zu 2019 wuchs deren Umsatz kräftig um rund 17 Prozent. Stark gefragt waren zudem die Warengruppen Garten (+34,2 Prozent), Massivholz/Hobelware (+19,6 Prozent), Zubehör (+25,6 Prozent) und Boden/Wand/Decke (+15,6 Prozent). Das Händler-Händler-Geschäft legte um 18,4 Prozent zu.
»Holzland war während des gesamten Jahres für die Gesellschafter und Anschlusspartner spürbar und hat uns laufend und aktuell mit Informationen und Empfehlungen versorgt. So konnte sich jeder einzelne orientieren und die für sich richtigen Maßnahmen einleiten«, lobt HolzLand-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Josef Simmer. 
Auch in Österreich blickt Holzland auf ein insgesamt sehr positives Jahr 2020 zurück, wobei es – ähnlich wie in Deutschland – teilweise deutliche Unterschiede in der geschäftlichen Entwicklung aus geografischen Gründen und wegen unterschiedlicher Sortimentsschwerpunkten gegeben habe.

12.01.2021 | Boden / Zubehör

Offermanns erweitert die Geschäftsleitung Vertrieb von Windmöller

Mit Dirk Offermanns, 56, verantwortet seit 1. Januar 2021 ein zusätzlicher Geschäftsleiter den strategischen Ausbau des Objektvertriebs.
Neben Cristian Ciesla, 55, Prokurist und Geschäftsleitung Vertrieb Handel DACH, und Timo Jahnen, 48, Prokurist und Geschäftsleitung Vertrieb Export und OEM, wird sich Offermanns auf die Zielgruppe der Architekten, Planer und Entscheider in der DACH-Region fokussieren.
Der diplomierte Betriebswirt steht für eine knapp 30-jährige Vertriebs- und Führungskarriere im objektbezogenen Architekturumfeld national und international. Zuletzt war er als Vorstand Vertrieb (CSO) für König + Neurath tätig. Fundierte Erfahrungen in der Bodenbelagsbranche sammelte der Rheinländer in seiner fünfjährigen Position als Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland bei Object Carpet. - © Windmöller

12.01.2021 | Boden / Zubehör

Ewald neuer Fachberater bei Pallmann

Patrick Ewald übernimmt ab sofort das südliche Gebiet von Nordrhein-Westfalen, welches zuletzt von Siegfried Geppert betreut wurde.
Ewald bringt große Begeisterung für den Werkstoff Holz mit. Nach seiner Ausbildung zum Parkettleger vertiefte er sein Wissen rund zehn Jahre lang bei kfs Köhne Floorsystems in Ratingen, wo er mit Parkett sowie Bodenbelägen aller Art arbeitete. Weitere Station seines Werdegangs war Parkett Dietrich in Wuppertal.
Nach seiner Meisterprüfung in Gießen und Ehingen sammelte er erste Erfahrungen im Leiten von Projekten bei Bock-Interfloor in Düsseldorf. Anschließend wechselte Ewald in die Industrie und war zuletzt als Gebietsverkaufsleiter bei Junckers tätig. - © Pallmann

07.01.2021 | Boden / Zubehör

IVC Group baut Außendienst weiter aus

Um die Präsenz auf dem deutschen Markt zu verstärken, baut die belgische IVC Group ihr Außendienstteam im Norden weiter aus. Mit Hendrik Aster und Marcus Jansen erweitern zwei erfahrene Bodenprofis die Vertriebsmannschaft.
Seit dem 1. Dezember 2020 ist Hendrik Aster als Gebietsverkaufsleitung Nord Objekt für IVC tätig. Gemeinsam mit Birgit Dreifert, die bereits viele Jahre dieses Gebiet in dieser Funktion betreut, verantwortet er die Objektaktivitäten im Norden Deutschlands und ist Ansprechpartner für Projektentwickler und Entscheider. Der 48-Jährige verfügt über langjährige Branchenerfahrung aus verschiedenen Vertriebsaktivitäten im Objektgeschäft, unter anderem bei Gerflor und Wulff. Zuletzt arbeitete er für namhafte Objekteure in Hamburg - Bernhard Lübbers und FDT K. Horeis – in den Bereichen Projektakquise und -entwicklung. Auch für den Handelsbereich setzt IVC auf einen Branchenkenner.
Marcus Jansen ist seit dem 1. Oktober 2020 Ansprechpartner im Vertriebsgebiet Handel Nord für die Fragen der Kunden. Der 54-Jährige sammelte sein umfassendes Wissen in unterschiedlichen Positionen bei verschiedenen Bodenbelagsunternehmen, unter anderem als Gebietsverkaufsleiter bei MeisterWerke für die Marke Schulte Räume. - © IVC Group

05.01.2021 | Messeartikel

»Domotex 2021« findet ausschließlich im digitalen Format statt

Wie die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet die nach der Verschiebung auf den 18. bis 20. Mai geplante »Domotex 2021« nicht als hybride Messe statt.
Das aktuelle, weltweite Infektionsgeschehen im Zuge der COVID-19-Pandemie mache eine zuverlässige Planung für eine physische Präsenz vor Ort in...

Wie die Deutsche Messe AG in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet die nach der Verschiebung auf den 18. bis 20. Mai geplante »Domotex 2021« nicht als hybride Messe statt.
Das aktuelle, weltweite Infektionsgeschehen im Zuge der COVID-19-Pandemie mache eine zuverlässige Planung für eine physische Präsenz vor Ort in Hannover aktuell nicht möglich.
Aktuell ist mit dem »Domotex Digital Day« am 20. Mai 2021 eine alternative, digitale Businessplattform geplant. Zentrales Element der Plattform ist eine Digitalkonferenz, die aktuelle und zukunftsweisende Themen der internationalen Bodenbelagsbranche aufgreift.
»Messen wie die ›Domotex‹, die von großer Internationalität auf Aussteller- wie Besucherseite geprägt sind, haben einen langen Planungsvorlauf. Nachdem in jüngster Zeit das weltweite Infektionsgeschehen wieder stark angestiegen ist und mit erneuten Lockdowns, weltweiten Reisewarnungen und -einschränkungen sowie Quarantäneauflagen einhergeht, mussten wir jetzt eine Entscheidung treffen. Leider werden wir die »Domotex« in 2021 erstmalig in ihrer 32-jährigen Geschichte nicht als physische Messe am Standort Hannover durchführen können. Selbst eine hybride »Domotex« ist in der Form und zum jetzigen Zeitpunkt nicht denkbar, da das einen gewissen Anteil physischer Aussteller und Besucher voraussetzen würde, verbunden mit Anreisen aus allen Teilen der Welt. Wir haben uns deshalb entschieden, die Messe als reines Digitalevent durchzuführen, um unseren Kunden ab sofort die notwendige Planungssicherheit zu geben«, kommentiert Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, die Entscheidung. 
Sonia Wedell-Castellano ergänzt: »Die ›Domotex‹ lebt vom Liveerlebnis. Die ausgestellten Produkte müssen hinsichtlich ihrer Haptik live vor Ort erlebt werden. Solange uns die weltweite Pandemie derartig fest im Griff hat und eine ausreichende Impfquote weltweit nicht garantiert werden kann, können wir nicht sicher mit einer physischen Veranstaltung in die Zukunft planen. Märkte leben vom Austausch. Unsere Kunden suchen dringend nach Beteiligungsformaten, um wiederum mit ihren Kunden in den Dialog zu kommen und ihre Produkte und Themen trotz Kontaktbeschränkungen zu präsentieren. Unsere Antwort darauf ist der ›Domotex Digital Day‹. Ein Konferenzformat, in dem wir am 20. Mai 2021 mit Top-Vertretern der Branche aktuelle Themen aufgreifen und den Teilnehmern eine interaktive Businessplattform zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Konferenz können Aussteller ihre Produkte und Innovationen vorstellen und mit ihren Kunden in direkten Kontakt treten. Die konkreten Beteiligungsmöglichkeiten werden schon in Kürze in unserem Shop zu finden sein.«

Die nächste hybride »Domotex« ist vom 13. bis 16. Januar 2022 auf dem Messegelände in Hannover geplant.

21.12.2020 | Boden / Zubehör

TFI: Akustiklabor eröffnet

Das Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen (TFI) hat sein neues Akustiklabor eröffnet.
Sechs Monate benötigte das TFI, zusammen mit den ausführenden Gewerken, für die Planung, den Bau und die Installation. In dieser Zeit wurde auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 (Allg. Anforderungen an die Kompetenz...

Das Institut für Bodensysteme an der RWTH Aachen (TFI) hat sein neues Akustiklabor eröffnet.
Sechs Monate benötigte das TFI, zusammen mit den ausführenden Gewerken, für die Planung, den Bau und die Installation. In dieser Zeit wurde auch die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 (Allg. Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien) erreicht.
Das neue Bauakustiklabor verfügt über Prüfmöglichkeiten für Luft- und Trittschall bei Estrichen, Verlegeunterlagen, Bodenbelägen, Wand- und Deckenauflagen und mehrschichtigen Bodensystemen. Ebenfalls können im neuen Hallraum schallabsorbierende Eigenschaften von Wand-, Decken- und Bodenmaterialien sowie Innenraumausstattungen, untersucht werden.
Die Anforderungen an die akustischen Eigenschaften von Produkten für den Innenraum steigen. Grund hierfür sind sowohl offene Raumkonzepte, wie auch die Verbesserung der Schallisolierung der Gebäudehülle.
»Das Angebot erweitert sich dadurch enorm. Neben Standardprüfungen kann das TFI auch spezielle, auf die Kundenbedürfnisse angepasste Prüfungen durchführen. Zudem können Kunden das Labor mieten, um eigenverantwortlich Prüfprogramme, beispielsweise für Kollektionen oder Entwicklungsmuster durchzuführen«, erklärt TFI-Institutsleiter Dr. Bayram Aslan.

21.12.2020 | Messeartikel

»BAU Online«: 8. Januar 2021 ist Anmeldeschluss

Laut Mitteilung der Messe München, haben sich bisher für die »BAU Online« 190 Aussteller für das digitale Event vom 13. bis 15. Januar 2021 angemeldet, um Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche anzubieten. Bis 8. Januar ist die Ausstelleranmeldung offen.
»Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die ›BAU‹ ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle...

Laut Mitteilung der Messe München, haben sich bisher für die »BAU Online« 190 Aussteller für das digitale Event vom 13. bis 15. Januar 2021 angemeldet, um Live-Präsentationen und 1:1-Gespräche anzubieten. Bis 8. Januar ist die Ausstelleranmeldung offen.
»Ob Präsenzmesse oder Online-Format: Die ›BAU‹ ist für die Baubranche ein zentrales verbindendes Element, um Kontakte zu pflegen und sich über aktuelle Herausforderungen auszutauschen«, bekräftigt Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.
Derzeit 22 Aussteller unterstützen die »BAU« als Sponsoren. Auch die Besucherregistrierung entwickelt sich laut Veranstalter sehr positiv. »Ich bin beeindruckt über die Zahl der Unterstützer, Aussteller, Experten und Teilnehmer zur ›BAU Online‹«, sagt Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats der »BAU« München.

Angebot voll ausschöpfen – frühzeitig planen
Zum aktuellen Zeitpunkt bieten die Aussteller 433 Live-Präsentationen und 1.386 1:1-Gespräche an.
Die Online-Besucher können die Networking-Möglichkeiten am besten ausschöpfen, wenn sie sich frühzeitig für die Angebote anmelden, da diese zum Teil limitiert sind. Den persönlichen Überblick sichert die Planungshilfe »Meine BAU«, die das individuelle Tagesprogramm aus Live-Präsentationen, 1:1-Gesprächen und Konferenzforen teilweise automatisiert zusammenstellt.

Das Konferenzprogramm besteht aus den drei Säulen »Zukunft des Bauens« (Bauverlag), »Studio Bund« (Bundesbauministerium) und »BAU TV« (BAU München). Der Bedarf an Information ist hoch, denn »egal ob Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Energiewende oder Nachhaltigkeit: Die aktuelle Situation wirkt als Beschleuniger längst notwendiger Transformationsprozesse der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft«, erklärt Thomas Kirmayr, Fraunhofer Allianz Bau.